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DFB-PK: Mesut Özils Transfer im Mittelpunkt - aber Bierhoff fordert "vollen Fokus" auf Österreich

Özils Wechsel stand auch bei der PK des DFB-Teams erst einmal im Mittelpunkt. Teammanager Bierhoff forderte aber "vollen Fokus" auf das Duell gegen Österreich.

München. Die spektakuläre Flucht von Mesut Özil zum FC Arsenal hat die Vorbereitung der deutschen Fußball-Nationalmannschaft auf das Prestige-Duell gegen Österreich erst einmal in den Hintergrund gedrängt. Nachdem der überraschende Wechsel des 24 Jahre alten Mittelfeldstars von Real Madrid am Montag kurz vor Mitternacht festgestanden hatte, drehte sich am Dienstag auch im Kreise der DFB-Auswahl fast alles um das Thema Özil.

Bierhoff: "Voller Fokus auf Österreich"

Da half es auch wenig, dass Oliver Bierhoff "vollen Fokus" auf das wichtige WM-Qualifikationsspiel am Freitag in München gegen den Erzrivalen forderte. Es sei jetzt auch für Özil wichtig, betonte der Teammanager, "nicht die ganze Woche den Transfer aufzuarbeiten. Es ist entscheidend, konzentriert zu trainieren. Jetzt ist der Zeitpunkt, die Nationalmannschaft im Kopf zu haben."

Ohnehin ist der Optimismus trotz der jüngsten Rückschläge bei der DFB-Auswahl groß. Ein zweites Cordoba soll laut Bierhoff definitiv "nicht passieren". Man wolle vielmehr "gut in das WM-Jahr starten, unsere Position in der Gruppe ausbauen und dominieren. Wir wollen von Beginn an zeigen, dass Österreich keine Chance hat."

Khedira: " Dürfen nicht nur spektakulär offensiv spielen"

Doch dazu muss die DFB-Auswahl, die sich mit Siegen gegen Österreich und am kommenden Dienstagauf den Färöern im Optimalfall sogar schon das WM-Ticket sichern kann, erst wieder einmal ihre zuletzt massiv auftretenden Abwehrprobleme in den Griff bekommen. Nach Per Mertesacker ("Ich denke, dass allen auf dem Platz klar sein muss, dass wir zusammen verteidigen müssen") schlug deshalb am Dienstag auch Khedira Alarm.

"Wir dürfen nicht nur spektakulär offensiv spielen, sondern müssen auch zurück zu den alten Tugenden", sagte der defensive Mittelfeldspieler von Real, dem angesichts der Ausfälle von Bastian Schweinsteiger und Ilkay Gündogan noch mehr Verantwortung zukommt.

Khedira: " Quote an Gegentoren schnellstmöglich korrigieren"

Es sei zwar "schön und gut, wenn wir in jedem Spiel drei oder vier Tore schießen. Aber wenn man längerfristig denkt - und das tun wir - müssen wir schauen, dass wir diese Quote an Gegentoren schnellstmöglich korrigieren. Dafür müssen alle Mann daran denken, dass wir hinten ein Tor haben, dass wir verteidigen müssen", forderte Khedira nach zuletzt neun Gegentoren in den Länderspielen gegen Paraguay (3:3), die USA (3:4) und Ecuador (4:2): "Wir müssen insgesamt kompakter werden. Auch jeder Offensivspieler muss mithelfen, dass wir nicht mehr so anfällig sind." Auch ein Mesut Özil.

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