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Gegen Griechenland präsentierte sich Österreich von seiner Schattenseite und unterlag mit 0:2 - drei Wochen vor dem WM-Qualifikationsspiel gegen Deutschland.

Salzburg. Der Blick von Österreichs Martin Harnik war schon auf das Duell mit dem Erzrivalen Deutschland gerichtet. "Vielleicht war es gut, dass wir jetzt einen Dämpfer erhalten haben. Wir müssen unsere Lehren daraus ziehen, und wenn uns das gelingt, war es ein wertvolles Spiel", resümierte der Angreifer des VfB Stuttgart nach dem 0:2 (0:1) in Salzburg gegen Griechenland. Am 6. September trifft die rot-weiß-rote Auswahl im nächsten WM-Qualifikationsspiel in München auf Tabellenführer und EM-Halbfinalist Deutschland.

Nationaltrainer Koller enttäuscht: "Zu ungestüm und naiv"

Innenverteidiger Aleksandar Dragovic sieht es ähnlich wie Harnik. "Besser, wir machen jetzt die Fehler als gegen Deutschland", sinnierte er und sah Organisationsmängel in der Innenverteidigung beim 0:1, als ein Stellungsfehler das Führungstor der Hellenen begünstigte. Außerdem seien "schlampige Abspielfehler" passiert.

Österreichs Trainer Marcel Koller zeigte sich nach dem Match zwar enttäuscht vom Auftritt seiner Mannschaft, bat allerdings auch um Verständnis. "Wir sind in einer Entwicklungsphase", betonte der Schweizer, ehemaliger Coach des 1. FC Köln und des VfL Bochum, "wir haben zwar immer wieder gute Spiele gezeigt, aber dann sind auch solche immer wieder dabei. Da sind wir teilweise noch zu ungestüm und naiv."

Mitroglou schießt Griechenland im Alleingang zum Sieg

Koller hatte acht Deutschland-Legionäre in der österreichischen Anfangsformation aufgeboten: Torhüter Robert Almer (Energie Cottbus), Christian Fuchs (Schalke 04), Emanuel Pogatetz (1. FC Nürnberg), David Alaba (Bayern München), Julian Baumgartlinger (FSV Mainz), Marko Arnautovic, Zlatko Junuzovic (beide Werder Bremen) und Harnik.

Kostas Mitroglou (39./67.) von Olympiakos Piräus erzielte vor 23.400 Zuschauern die Tore für den Europameister von 2004, Alaba traf mit einem Distanzschuss nur den Pfosten (18.). "Wir können nicht davon ausgehen, dass alles immer von alleine geht, deswegen war dieses Spiel vielleicht nicht schlecht. Wir waren zu passiv. Dadurch sind Fehler entstanden, die wir in den nächsten Partien nicht machen dürfen", sagte Kapitän Fuchs.

Vor dem Aufeinandertreffen in München führt Deutschland die Qualifikationsgruppe C mit 16 Punkten vor Österreich, Schweden und Irland (alle 11) an.

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