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Kamerun läuft Gefahr, seine Chance auf die WM-Teilnahme zu verspielen. Vor dem Quali-Spiel gegen Libyen wurde der Verband von der FIFA vorübergehend suspendiert.

Yaounde. Weil er die Wahl seines Präsidenten für ungültig erklärt hat, steht der Fußballverband Kameruns (Fecafoot) jetzt unter Druck. Der Weltfußballverband FIFA sieht hinter der Entscheidung eine staatliche Motivation und sperrte Kamerun daher provisorisch für internationale Wettbewerbe. Auch die WM-Qualifikation gerät dadurch in Gefahr.

Bei der umstrittenen Wahl wurde Präsident Iya Mohammed wiedergewählt. Weil diesem aber derzeit von kamerunischen Behörden Missmanagement bei der staatlichen Baumwoll-Gesellschaft vorgeworfen wird, gilt er als umstritten.

Notfall-Komitee unterwegs

In einem Statement begründete die FIFA ihren Entschluss: "Die FIFA-Statuten fordern die Mitglieder auf, ihre Angelegenheiten unabhängig und ohne den Einfluss dritter Parteien zu regeln." Der Weltverband schickt jetzt ein Notfall-Komitee nach Kamerun, um den Vorfall zu klären. Sofern dieses ungehindert arbeiten darf, wird die Suspendierung aufgehoben.

Sollte der kamerunische Verband aber nicht kooperieren, droht den unbezähmbaren Löwen eine Sperre für ihr wichtiges WM-Qualifikationsspiel gegen Libyen am 6. September. Derzeit führt das von dem deutschen Trainer Volker Finke trainierte Kamerun die Quali-Gruppe I mit zehn Zählern an, nur einen Punkt dahinter steht derzeit Libyen, gefolgt vom Kongo (sechs Zähler).

Eure Meinung: Ist das eine gerechte Entscheidung?

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