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Der Valencia-Angreifer war nicht nur überglücklich, dass er für Spanien traf, sondern äußerte auch Titelambitionen. Dazu lobte er zwei seiner Mitspieler.

Recife. Beim 2:1-Auftaktsieg gegen Uruguay glänzte Roberto Soldado, Angreifer in Diensten des FC Valencia und der spanischen Nationalmannschaft, noch mit seinem Tor zum 2:0. Nun zog er die Aufmerksamkeit mit klaren Worten auf sich.

Ziel: Titel

"Unser Ziel ist es, das Turnier zu gewinnen. Deshalb sind wir hergekommen", machte der 28-Jährige gegenüber AS keinen Hehl aus den Ambitionen des Welt- und Europameisters. Dabei denke er nicht, dass die Mannschaft unter dem Erfolgsdruck leide: "Ich glaube, dass das Team den Druck bereits gewohnt ist und deshalb damit umgehen kann."

Soldado, der momentan den Platz in Spaniens Sturmzentrum inne zu haben scheint, machte trotz seiner konstant guten Leistungen im Klub erst sein zehntes Länderspiel. Umso schöner war es für ihn natürlich, ein Tor zu erzielen. "Für mein Land zu treffen ist für mich das Größte. Dafür habe ich all die Jahre hart gearbeitet."

Allein bei der Nationalmannschaft zu sein und gegen ein so wichtiges Team wie Uruguay zu spielen, sei "großartig". Dass er dann aber sogar noch ein Tor erzielte, erschien ihm "unwirklich."

Lob für Fabregas und Iniesta

Bei der Europameisterschaft 2012 verzichtete Nationaltrainer Vicente del Bosque meist auf einen klassischen Mittelstürmer, ließ dafür Cesc Fabregas im Sturmzentrum auflaufen. Für eben jenen, gegen Uruguay auf dem linken Flügel agierend, fand Soldado nach dem Auftaktsieg lobende Worte: "Cesc hat großartig gearbeitet, sich zwischen den Reihen bewegt und der Defensive Uruguays Probleme bereitet."

Der 28-Jährige wurde auch auf Fabregas' Vereinskollegen Andres Iniesta angesprochen. Da dessen Qualitäten aber hinlänglich bekannt sind, umging Soldado eine Beschreibung des Spielertyps, schwärmte stattdessen nur: "Wir sind überglücklich, ihn in unserem Team zu haben und genießen das."

EURE MEINUNG: Ist Soldado derzeit der beste spanische Mittelstürmer?

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