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Helmut Sandrock: Zu viele Aufgaben für einen Sportdirektor?

Aufgabenbereich des DFB-Sportdirektors könnte begrenzt werden

Helmut Sandrock: Zu viele Aufgaben für einen Sportdirektor?

Bongarts

Aufgaben die Matthias Sammer oder Robin Dutt zuvor bewältigen mussten werden in diesem Umfang wohl nicht mehr auf den neuen Sportdirektor zukommen.

Köln. Der Deutsche Fußball-Bund will offenbar den Aufgabenbereich des neuen Sportdirektors begrenzen.

Aufgabenbereich des Sportdirektors zu weit?

"Die Anforderungen an den Sportdirektor waren bisher sehr breit gefächert. Das reicht von Talentförderbereich über die Trainerausbildung oder die Kommunikation in die Verbände bis hin zur Arbeit in internationalen Gremien. Da muss man genau hingucken, ob das weiterhin leistbar ist, oder ob es nicht sinnvoller ist, sich auf bestimmte Dinge zu konzentrieren", sagte DFB-Generalsekretär Helmut Sandrock im Interview mit der Süddeutschen Zeitung.

Wie schon zuletzt DFB-Präsident Wolfgang Niersbach betonte der 56-Jährige, dass man sich bei der Suche nach einem Nachfolger für den zu Werder Bremen als Trainer wechselnden Robin Dutt "zeitlich nicht unter Druck" setze.

Nach den zuletzt enttäuschenden Ergebnissen im Nachwuchsbereich fordert Sandrock in Zukunft wieder Erfolge: "Die Spanier gewinnen Titel reihenweise und haben auch nicht den Slogan: Wir müssen Titel gewinnen. Aber ich kann ganz klar sagen, ein Spitzenverband wie der DFB, der muss drauf angelegt sein, Titel zu gewinnen, und zwar von unten bis oben."

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