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Nach der Niederlage suchten Löw und seine Jungs Gründe für den teilweise schwachen Auftritt. Jürgen Klinsmann wollte den Sieg nicht überbewerten.

Washington. Am Abend sahen die Zuschauer beim 4:3-Erfolg der USA gegen Deutschland ein unterhaltsames Testspiel. Nach der Partie gab es aufseiten der DFB-Elf verschiedene Gründe für die Leistung der Truppe von Joachim Löw.

Nicht genug Ballbesitz

Miroslav Klose kam nicht zum Torerfolg und verpasste zunächst die Gelegenheit, mit Gerd Müller gleichzuziehen. Dem Stürmer fehlte der nötige Einsatz seiner Mannschaft: "Wir hatten nicht genug Ballbesitz und nicht die gewohnte Laufbereitschaft. Aber es haben dennoch einige Spieler während der Reise ihre Sache gut gemacht", ließ er auf dfb.de verlauten und verteilte Lob an die Neulinge.

Für Max Kruse war es insgesamt eine gelungene Reise, die er mit einem Tor abschloss: "Wir sind froh, dass es nicht 4:1 für die USA ausgegangen ist. Aber auch das 3:4 ist für unsere Ansprüche zu wenig. Mal schauen, was die nächsten Woche oder Monate so bringen. Ich bin froh, dabei gewesen zu sein."

Jogis Mannschaft nicht fit

"Für uns war es in erster Linie wichtig, dass es zu diesem Jubiläumsspiel kam. Das war ein schönes Fußballfest. Wir wussten, dass Jogis Mannschaft nicht in Schwung ist. Es war ein schönes Spiel, das sollte man aber nicht ganz so ernst nehmen. Für uns war es mit Blick auf die kommenden Aufgaben in der WM-Qualifikation natürlich ein schöner Sieg", bewertete US-Coach Jürgen Klinsmann die Partie.

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