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Hamburger SV: Rene Adler glücklich über USA-Reise mit DFB-Elf

Rene Adler: "Auf die USA-Tour habe ich mich total gefreut"

Hamburger SV: Rene Adler glücklich über USA-Reise mit DFB-Elf

Getty Images

HSV-Keeper Rene Adler freute sich riesig über die Einladung zur Länderspielreise in die USA. Im Interview bilanzierte er seine Zeit bei den Hanseaten und seine persönlichen Ziele.

Miami. Rene Adler ist mit seiner persönlichen Entwicklung sehr zufrieden. Der Torhüter war nach langer Verletzungspause von Bayer Leverkusen zum Hamburger SV gewechselt, wo er sich mit guten Leistungen wieder für Jogi Löw und die deutsche Nationalmannschaft empfehlen konnte. Über die Einladung zur USA-Länderspielreise freute er sich daher "total".

"Für mich persönlich", bilanzierte er im Kicker, "lief die Saison super. Es war immer mein Traum, zur Nationalmannschaft zurückzukehren nach meiner langen Verletzungspause. Auf die USA-Tour habe ich mich deshalb total gefreut, sie rundet die Serie für mich tatsächlich ab."

Mit dem HSV landetet Adler auf Platz sieben und verpasste damit das interne Saisonziel, international zu spielen: "Der Verein hat richtig viel investiert, da können wir nicht alles schönreden. Wir haben viele Matchbälle vergeben, Europa wäre drin gewesen", resümierte der 28-Jährige. Auf Grund des schlechten Saisonstarts "hätte jeder Platz sieben (aber) unterschrieben".

"Die Luftveränderung hat mir gutgetan"

Nach der langen Verletzungspause 2010/2011 konnte sich Adler beim HSV Peu a Peu wieder an seine alte Stärke herankämpfen.: "Ich war lange weg, ich wusste, dass es auch Skeptiker gab", gab er zu. Doch auch "während seiner Zwangspause" hätte er "viel über sich lernen können" und wäre jetzt "nicht mehr so verkrampft".

Nach zwölf Jahren in Leverkusen hat Adler nicht nur den Klub und die Stadt gewechselt sondern auch den Torwarttrainer. Ronny Teuber statt den langjährigen Ziehvater Rüdiger Vollborn. "Auch diese neuen Einflüsse", bestätigte er, "haben sich positiv ausgewirkt."

"Mich pushen solche Meldungen"

Mit seinen guten Leistungen hat sich Adler nicht nur in den Fokus von Jogi Löw, sondern auch von anderen Vereinen, wie beispielsweise beim FC Arsenal, gespielt. Dazu Adler: "Ich fühle mich in Hamburg unheimlich wohl und der Klub hat Ambitionen. Ich will weiter ein Teil davon sein. Aber ich höre das gern, weil es eine schöne Bestätigung ist. Ich bin da ganz ehrlich, mich pushen solche Meldungen zusätzlich."

Für die nächste Saison hat Adler als Saisonziel die Europa-League ausgegeben und "das sollten wir auch genauso rausgeben", sagte er in Richtung Vereinsführung. Er persönlich scheint jedenfalls vor Tatendrang nur so zu sprühen: "Ich habe verletzungsbedingt eine WM und eine EM verpasst, ich will jetzt Gas geben und ergänzte: Es gibt immer Dinge, die sich verbessern lassen. Ich will in der kommenden Saison noch einen Schritt nach vorn machen."  

Auch in Sachen Nationalmannschaft formulierte Adler seine persönlichen Ziele und sieht den HSV dabei als gute Plattform: "Ich will unbedingt zur Weltmeisterschaft nach Brasilien und kann auch auf solchen Reisen meine Position festigen. Unterm Strich sind vier von uns dabei – mir zeigt es, dass der HSV sehr wohl bei Jogi Löw im Fokus steht."

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