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Die Ferdinand-Brüder Rio und Anton sollen während des Spiels zwischen England und San Marino rassistisch verhöhnt worden sein. Der Profi von Manchester United ist schockiert.

Manchester. Rio Ferdinand hat sich via Twitter zum Rassismus-Vorwurf gegen Fans der englischen Nationalmannschaft während des WM-Qualifikationsspiels in San Marino zu Wort gemeldet. Rio und sein Bruder Anton Ferdinand sollen während der Partie von Teilen der Fans rassistisch besungen worden sein.

Ferdinand: „Rassismus ist kein Scherz"

„Man erwartet und akzeptiert scherzhafte Sticheleien von den Zuschauern auf den Rängen, weil es Teil dessen ist, was dieses Spiel so großartig macht. Aber Rassismus ist kein Scherz...Und von unseren eigenen Fans? WOW“, veröffentlichte Ferdinand auf seinem Twitter-Profil.

„Es ist immer eine kleine Minderheit, die es für die anderen ruiniert“, so Ferdinand, der aber warnte: „Lasst uns nicht gleich Schlussfolgerungen daraus ziehen, vielleicht waren es tatsächlich nur Sticheleien. Nach den Untersuchungen wissen wir mehr.“

Anti-Rassismus-Organisation FARE legt Beschwerde ein

Die Anti-Rassismus-Organisation FARE (Football Against Racism in Europe) kündigte am Donnerstag an, den Fall untersuchen zu wollen und legte bei der FIFA offiziell Beschwerde gegen den Englischen Fußballverband (FA) ein.

Die Gesänge während des Spiels der „Three Lions“ in San Marino sollen die Verbrennung von Rio und Anton Ferdinand zum Inhalt gehabt haben. Zwar war kein Vertreter der Organisation beim Spiel anwesend, die Zeugenaussagen würden aber für eine Untersuchung ausreichen.

Der Englischen Nationalmannschaft droht mutmaßlich ein Geisterspiel vor leeren Rängen, sollten sich die Vorwürfe als wahr erweisen.

EURE MEINUNG: Was sagt ihr zu dem möglichen Skandal in San Marino?

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