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Nachdem Spieler während der 1:2-Niederlage gegen Jordanien mit Laserpointern geblendet wurden, will Japan gegen Einspruch einreichen. Auch Trainer Zaccheroni beschwerte sich.

Amman. Nachdem Japan in der WM-Qualifikation mit 1:2 in Jordanienverloren hat, will der Verband Beschwerde einreichen und die Wertung des Spiels anfechten. Einige japanische Spieler wurden während der Partie mit Laserpointern geblendet.

Kuniya Daini, Chef des japanischen Verbandes,  kündigte die Beschwerde gegen die Spielwertung gegenüber der Nachrichtenagentur Kyodo an.

Endo verschießt Elfmeter

Den Japanern ein Dorn im Auge war vor allem ein in der zweiten Halbzeit vergebener Elfmeter. Mittelfeldspieler Yasuhito Endo verschoss, nachdem unmittelbar vor der Ausführung von den Rängen ein Laserpointer auf ihn gerichtet wurde. „Es war nicht nur während des Elfmeters, sondern generell während des Spiels", stellte der 33-Jährige klar. Allerdings gab Endo zu, „nicht wirklich abgelenkt" gewesen zu sein.

Neben Endo versuchten die Zuschauer auch Torhüter Eiji Kawashima mit einem Laserpointer zu blenden.

Zaccheroni von Spielern provoziert

Die Laserpointer-Attacken waren aber nicht das einzige, was bei Japan Missmut aufkommen ließ. Trainer Alberto Zaccheroni beschwerte sich nach der Partie zudem, dass zwei jordanische Spieler versucht hätten, ihn mit Gesten zu provozieren: „Ich bin nicht die Art Trainer, die gerne provoziert und bedroht wird."

Trotz der überraschenden Niederlage bleibt Japan in Asien Tabellenführer der Qualifikationsgruppe B und steht sechs Punkte vor dem Zweiten Jordanien.

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