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Der FIFA-Boss kritisiert die geringe Bezahlung der Referees und fordert Profis. Es sei heute schwer, weltweit genug Unparteiische zu finden.

Nyon. FIFA-Präsident Sepp Blatter hat sich in einem Interview vehement für Profi-Schiedsrichter ausgesprochen. Dafür müsse man die Ausbildung reformieren und den Referees höhere Gehälter und besser Perspektiven bieten.

„Wir müssen mehr machen für die Schiedsrichter“, forderte Blatter im Kicker. „Sie haben eine Priorität in der FIFA.“ Es werde immer schwerer, weltweit für jedes Spiel Schiedsrichter zur Verfügung zu stellen, gab der 77-Jährige zu. Der Schiedsrichter-Beruf dürfe nicht aussterben.

Seine Lösung: „Man sollte Berufsschiedsrichter werden, aber auch früher anfangen können.“ Für Blatter dauert der Aufstieg außerdem zu lange: „Warum soll ein Spieler nach seiner Karriere nicht schneller ran?“

Blatter kritisiert schlechte Bezahlung

Die Tatsache, „dass junge Schiedsrichter abspringen, weil sie auch zu schlecht bezahlt werden, ist eine schlimme Entwicklung“, so Blatter. Außerdem werde „ein bezahlter Schiedsrichter von den bezahlten Spielern ganz anders respektiert".

Der FIFA-Boss sieht Frankreich als positives Beispiel. Dort wird allen Schiedsrichtern nach der Karriere vertraglich zugesichert, im Verband als Ausbilder arbeiten zu können. Die logische Konsequenz: „Schiedsrichter muss ein Beruf sein.“

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