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Marco Reus hofft auf Stammplatz in der Nationalelf

Nach seiner Sperre hofft Marco Reus auf einen Einsatz im Rückspiel gegen Kasachstan. Außerdem spricht er über seine Rolle beim DFB-Team - und über die richtige Ernährung.

Dortmund. Nachdem Marco Reus beim 3:0-Erfolg der deutschen Nationalmannschaft über Kasachstan am Freitag noch seine Gelb-Sperre absitzen musste, hofft er, beim Rückspiel am Dienstag in Nürnberg wieder von Anfang an dabei zu sein. Im Interview analysiert er das Spiel und spricht außerdem über seine Entwicklung in der Nationalelf und bei Borussia Dortmund.

Das erste Spiel gegen Kasachstan hatte Reus von der Tribüne aus verfolgt. Mit der Leistung des Teams ist er sehr zufrieden. „Kasachstan stand mit elf Mann extrem tief. Da tut sich der Gegner erfahrungsgemäß immer schwer, da muss man kreativ sein, schnell denken und die richtigen Lösungen finden. Und das ist der Mannschaft gelungen“, erklärte er im Kicker.

Ob Deutschland weiterhin ohne echten Stürmer spielen sollte, macht er hauptsächlich vom Gegner abhängig. „Das Spiel ist so flexibel geworden, dass man auch ohne echten Stürmer spielen kann, gerade gegen solch defensiv eingestellten Mannschaften wie Kasachstan.“

Ganz möchte er auf Brecher im Sturm aber nicht verzichten: „Aber ich glaube, dass sich in vielen Spielen auch bewahrheiten wird, dass Stürmer wichtig sind um Bälle zu halten. Umso besser ist es doch, wenn man über beide Varianten verfügt.“

Die Leistung zählt

Nachdem Reus bei der EM 2012 noch nicht über den Status des Ergänzungsspielers hinauskam, hofft er, bei der WM 2014 in Brasilien eine tragende Rolle spielen zu können: „Am meisten zählt Leistung, im Verein wie in der Nationalmannschaft. Und aus den Berufungen, schließe ich, dass ich die Leistungen gebracht und die Erwartungen erfüllt habe.“

Vor allem die Leistungen im BVB-Trikot bestärken den Stürmer in seinem Selbstvertrauen. In dieser Saison hat Reus 18 Tore erzielt, 13 davon waren das 1:0. „Ich spiele bei Borussia Dortmund, ich spiele in der Champions-League, bin dort weit gekommen. Da muss es zwangsläufig das Bestreben sein, in der Nationalmannschaft stetig zu spielen“, bekräftigt Reus.

Der Ex-Gladbacher bestritt in dieser Saison schon 43 Pflichtspiele, so viele wie noch zuvor bis zu diesem Zeitpunkt. Die wenigen Regenerationsphasen optimal zu nutzen, hat Reus jedoch schnell gelernt: „Ich passe viel mehr auf die richtige Ernährung auf. Ich achte darauf drei- bis viermal pro Tag ordentlich zu essen, weil der Körper selbst an normalen Trainingstagen enorm viel Energie verliert. Und ich esse sogar Fisch, obwohl ich ihn eigentlich nicht so mag.“

Spaß am Wettbewerb

Reus ist Fußballer mit Leib und Seele. „Ich spüre auf dem Platz nur Freude", erzählt er. „Wenn man in Dortmund vor 80.000 Fans spielt, kann es nichts Schöneres geben. Wenn man auswärts spürt, dass die Gegner Gas geben, das spornt mich nur noch mehr an. Und genauso ist es in der Nationalmannschaft“, betont der 23-Jährige.

Ob er am Dienstag gegen Kasachstan wieder mitwirbeln darf, weiß Reus allerdings noch nicht. Die Entscheidung wird „es wohl frühestens nach dem Abschlusstraining geben.“

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