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Günter Netzer: „Spiele gegen Fußball-Zwerge sind notwendig“

Günter Netzer erklärt, warum Qualifikationsspiele gegen Mannschaften wie Kasachstan wichtig sind. Er lobt zudem die Solidarität in der Bundesliga.

Köln. Günter Netzer hat betont, dass Spiele gegen fußballerische Leichtgewichte wie Kasachstan notwendig seien, um die Solidarität zwischen den Landesverbänden zu stärken. Den großen Fußballverbänden bleibe die Möglichkeit, Freundschaftsspiele besser zu besetzen.

„Fußball-Zwerge“ sind wichtig im Weltfußball

Ein Spiel wie gegen Kasachstan erinnere Fußballgrößen wie Deutschland daran, dass sich der Fußball in anderen Ländern erst noch entwickeln müsse, so Netzer in der Bild. „Auftritte großer Stars und Mannschaften sorgen dafür,dass Fußball populär bleibt und sich die Rahmenbedingungen verbessern“, erklärte der ehemalige Mittelfeldspieler.

In der FIFA haben alle Ländern das gleiche Gewicht bei Abstimmungen, deswegen dürfe man die sogenannten „Fußball-Zwerge“ nicht vergessen. Außerdem könnten kleine Nationen zum Stolperstein für die Favoriten werden: Netzer erinnerte an 1967, als Deutschland wegen eines 0:0 in Albanien die EM verpasste.

Solidaritätsbeispiel Bundesliga

Netzer verwies auf die Bundesliga als Beispiel für Solidarität: Die Großen der Liga würden nicht auf die möglichen höheren Einnahmen schielen, sondern sich solidarisch mit den kleinen Vereinen zeigen und somit die Entwicklung unterstützen.

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