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Rotlicht-Skandal: Benzema und Ribery doch vor Gericht

Auf die zwei französischen Nationalspieler wartet ein Prozess wegen Kontaktanbahnung zu einer minderjährigen Prostituierten.

Berlin. Bayern Münchens Mittelfeldspieler Franck Ribery und Real Madrids Stürmerstar Karim Benzema müssen sich jetzt doch wegen „Kontaktanbahnung zu einer minderjährigen Prostituierten“ vor Gericht verantworten.

Skandal um Ribery

Eigentlich war der Skandal schon vom Tisch, da die Anklagepunkte gegen die beiden Fußballprofis von der Pariser Staatsanwaltschaft zurückgenommen wurden, doch nun entschied sich der Ermittlungsrichter Andre Dando für einen Gerichtsprozess.

Der Bayern-Mittelfeldakteur hatte versichert, er habe nicht wissen können, dass die Frau mit der er 2009 Sex hatte erst siebzehn Jahre alt war. Auch gegen seinen Nationalmannschaftskollegen Karim Benzema wurde ein Prozess eingeleitet.

Auch Benzema betroffen

Madrids Stürmer soll im Jahr 2008 die Dienste der damals 16-jährigen Zahia D. in Anspruch genommen haben. Vor zwei Jahren äußerte sich der Angreifer gegenüber der französischen Polizei mit folgenden Worten: „Ich habe nicht mit ihr gesprochen. Sie wurde mir nicht vorgestellt. Ich ging wie immer auf mein Zimmer und habe es erst nach meinem Schlaf wieder verlassen. Vielleicht wollte dieses Mädchen nur ins Fernsehen, vielleicht wollte sie eine Schlagzeile. Eines weiß ich sicher: Ich habe sie nicht angefasst.“

Für das Verkehren mit Prostituierten kann man in Frankreich bis zu drei Jahre ins Gefängnis kommen. Außerdem sehen die französischen Gesetze eine Geldstrafe von bis zu 45.000 Euro vor.

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