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Überragende Ballbesitzwerte im Old Trafford, zu wenig Ertrag besonders in Halbzeit eins: Droht Bayern auf höchstem Niveau in Schönheit zu sterben?

Manchester/Köln. Der FC Bayern München hat in dieser Saison manchen Gegner mit überragender Dominanz das Fürchten gelehrt. Am Dienstag im Old Trafford fand er jedoch in Manchester United einen Opponenten vor, der sich zwar einigelte, jedoch Raum zum Kontern fand und dem Titelverteidiger in der Champions League vor allem mit einer vielbeinigen Abwehr das Leben schwer machte.

Weit über 70 Prozent Ballbesitz hatte der designierte Meister in der Bundesliga am Ende der ersten Hälfte vorzuweisen, jedoch nur einen Schuss auf den Kasten von Torhüter David De Gea. Dabei lief der Ball oft minutenlang rund um des Gegners Strafraum, gefährliche Abschlüsse blieben Mangelware.

Dem FC Barcelona wurde immer wieder vorgeworfen, ihr Spiel sei zu ball- und passverliebt. Der Treffer für Bayern fiel wiederum erst, als der katalanische Coach sein Modell mit falscher Neun aufgelöst und Mandzukic gebracht hatte. Der Kroate bereitete prompt Schweinsteigers Ausgleich vor.

Guardiola greift bekanntlich gern auf ein System ohne echten Stürmer zurück. Droht unter ihm ein FC Bayern, dem Ballbesitz auch mal wichtiger ist als Torabschlüsse? Oder denkt Ihr, dass in Zukunft die Variabilität so groß sein wird, dass dies nur selten ins Gewicht fällt?

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