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Welchem abstiegsbedrohten Klub würde ein Trainerwechsel gut tun?

Es ist immer dasselbe Spiel: Vereine erfüllen die Erwartungen nicht – und deshalb steht der Coach in der Kritik. Aktuell trifft es in der Bundesliga dabei viele Traditionsvereine.

Berlin. 20 Spieltage sind in der Bundesliga absolviert und damit knapp zwei Drittel der Saison. Für die Fans einiger Klubs ist schon jetzt klar, dass es mit den höher gesteckten Zielen ihres Vereins in diesem Jahr nichts mehr wird. Abstiegskampf ist zur Überraschung vieler angesagt. Und wenn es nicht läuft, ist es fast schon automatisch klar, dass der verantwortliche Trainer infrage gestellt wird. Wir wollen nun von Euch wissen, welchem abstiegsbedrohten Klub in der Bundesliga ein (erneuter) Trainerwechsel gut tun würde.

Für Eintracht Frankfurt war der sechste Platz in der Vorsaison ein echter, positiver Ausreißer nach oben. Als Aufsteiger spielte die Mannschaft von Trainer Armin Veh frischen Fußball und sicherte sich als Belohnung ein Ticket für die Europa League. In der aktuellen Spielzeit läuft es für die Hessen deutlich mühsamer. In der Hinrunde gelang kein Heimsieg, sodass sich die Mannschaft weit hinten in der Tabelle wiederfand. Mit zwei Siegen gegen Hertha und Braunschweig verschaffte sich die Eintracht wieder etwas Luft, aber Trainer Veh geriet dennoch zwischenzeitlich in die Kritik.

Werder Bremen stellt aktuell die zweitschlechteste Abwehr und den zweitschlechtesten Angriff der Liga. Da ist es eigentlich noch positiv, dass die Hanseaten mit dieser Bilanz nicht auf dem zweitschlechtesten Platz der Tabelle stehen. Doch richtigen Anlass zur Freude gibt das bei den Grün-Weißen nicht, bei denen Trainer Robin Dutt nach der heftigen Pleite gegen Borussia Dortmund nicht mehr allzu sicher auf seiner Bank sitzt. Ein Fortschritt ist unter dem ehemaligen Leverkusen-Coach nicht zu erkennen; die Bremer stehen nur noch drei Punkte vor dem Relegationsrang.

Für den VfB Stuttgart war das 1:4 gegen den FC Augsburg die fünfte Niederlage in Serie. Kein Wunder, dass Trainer Thomas Schneider inzwischen infrage gestellt wird. Schneider hatte erst Ende August das Amt von Bruno Labbadia übernommen, aber als aktueller Vierzehnter der Tabelle sind die Schwaben weit von ihren Ansprüchen entfernt.

Noch schlimmer sieht es beim Hamburger SV aus, der auf dem vorletzten Rang liegt. Der Bundesliga-Dino hat ebenfalls schon einen Trainerwechsel in dieser Saison hinter sich, der allerdings wirkungslos verpuffte. Auf Thorsten Fink folgte Bert van Marwijk, aber der ehemalige Vize-Weltmeister-Trainer aus Holland bekommt die Mannschaft nicht in die Spur: Der HSV kassiert in den letzten Wochen Gegentore und Niederlagen en masse – und erscheint in der Öffentlichkeit ziemlich hilflos. Ob ein weiterer Trainerwechsel den Klub weiterbringt?

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