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Erstmals seit sechs Jahren kehrt Jose Mourinho ins Emirates zurück und trifft mit Arsene Wenger auf einen alten Intimfeind - und einen Lieblingsgegner.

London. Grün waren sich die beiden Trainerfüchse noch nie so richtig. Nun treffen Arsenal-Coach Arsene Wenger und Chelseas Jose Mourino wieder aufeinander, aber noch nie konnte der Elsässer den Portugiesen besiegen.

Geschont haben sich beide seit Mourinhos Ankunft in London 2004 nicht. So bemerkte The Special One einst: "Wenger redet soviel über Chelsea, vielleicht will er meinen Job." Neben einer juristischen Androhung gab es von Wenger die verbale Retourkutsche: "Wenn dumme Leute Erfolg haben, werden sie manchmal noch dümmer", so Wenger schlagfertig, der gegen den Rivalen auf dem Platz aber sieglos blieb.

1:0-Minimalist gegen Kurzpass-Ästheten

Auch von ihrer Spielphilosophie her waren der taktische Minimalist Mourinho und der Ästhet Wenger alles andere als auf einer Linie. Im Carling Cup 2007 kulminierte der Zwist als auch beide Teams die Differenzen ihrer Trainer in einem 20-Mann-Pulk auf dem Platz austrugen. Chelsea gewann die Begegnung erneut, mit 2:1.

Als Mourinho dieses Jahr nach London zurückkehrte schlug er versönliche Töne an: "Manchmal hört man etwas, was einem nicht gefällt und reagiert. Aber am Ende des Tages ist er ein netter Mann, den ich respektiere. Ich denke, er sieht das ähnlich."

Am Dienstagabend werden beide wieder an der Seitenlinie stehen. Und auch wenn die größten Spannungen beigelegt sein sollten und Wenger kein Wortgefecht mit seinem Blues-Pendant scheuen muss, bleibt die Frage: Schlägt er Mou im neunten Anlauf?

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Intimfeinde im Capital One Cup: Schlägt Wenger Mourinho im neunten Anlauf ?

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