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Gestern wurde Jürgen Klopp nach einem Ausraster gegenüber dem vierten Offiziellen auf die Tribüne verbannt und gab sich danach eine Teilschuld an der Niederlage. Übertreibt er es?

Köln. Denkbar ungünstiger Start für Borussia Dortmund in der Champions League: Mit 1:2 verlor man beim SSC Neapel, und die Bilder, die Jürgen Klopp an der Seitenlinie nach dem 0:1 bot, kennt man aus der Bundesliga.

Nachdem der vorher verletzte Neven Subotic nach Behandlungspause für Klopp zu spät zurück auf den Platz gelassen worden war, verlor der Dortmunder Coach die Contenance und stauchte den vierten Offiziellen in höchst aufgebrachter Manier zusammen.

Danach verbannte das Schiedsrichtergespann aus Portugal ihn auf die Tribüne, Premiere für Klopp in der Königsklasse. Die zweite Halbzeit sah er schließlich in der Kabine des Hausmeisters - im Fernsehen. Später gab er sich eine Mitschuld am nervösen Spiel seiner Mannschaft vor dem Seitenwechsel und dem daraus resultierenden Platzverweis von Roman Weidenfeller, der nach Handspiel außerhalb des Sechzehners frühzeitig zum Duschen geschickt worden war.

Die Frage: War die impulsive Reaktion von Jürgen Klopp unprofessionell und eines Champions-League-Finalisten unwürdig (Nach dem Motto: "Er sollte sich mehr im Griff haben. Immer diese Ausraster!")?

Oder sind Jürgen Klopps emotionale Reaktionen im guten wie im negativen Sinne Fußball pur und mit ein Grund, warum Dortmunds Trainer überall höchsten Respekt genießt? Bei Sport1 sagte Portos Coach Paulo Fonseca just: "Der deutsche Fußball hat derzeit Jürgen Klopp, der wegen seiner Leidenschaft ein Bezugspunkt für uns alle ist."

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