Vorschau Afrika kompakt: Der 1. Spieltag
Die Karten wurden neu gemischt – und jetzt geht es um alles: 20 Teams kämpfen in Afrika noch um die 5 begehrten Tickets nach Südafrika. Dabei sind die Mannschaften, die in der Vergangenheit schon WM-Erfahrung sammeln konnten, die Favoriten. Doch die so genannten Kleinen und Außenseiter warten nur darauf, die Etablierten zu überraschen.
26.03.2009 22:49:16
Didier Drogba - Ivory Coast
Zum Thema
Mannschaften
- Algerien
- Benin
- Burkina Faso
- Kamerun
- Ägypten
- Gabon
- Ghana
- Guinea
- Elfenbeinküste
- Kenya
- Malawi
- Mali
- Marokko
- Mozambique
- Nigeria
- Rwanda
- Sudan
- Togo
- Tunesien
- Sambia
Spieler
Topduell auf neutralem Boden
Das Schlagerspiel ist ohne Zweifel das Aufeinandertreffen von Togo und Kamerun. Das Duell wird in Ghanas Hauptstadt Accra ausgetragen, da Togo wegen vorheriger Ausschreitungen während eines Heimspiels nicht zu Hause antreten darf. Das Treffen der beiden WM-Teilnehmer der Vergangenheit sollte eigentlich das Duell zwischen Emmanuel Adebayor und Samuel Eto’o, den beiden wohl besten Stürmern des Kontinents, werden, doch Togos Adebayor ist verletzt. Doch auch ohne ihn verspricht die Partie einiges.
Leichte Aufgaben für die Favoriten
Mit der Elfenbeinküste und Ägypten greifen zwei Favoriten auf ein Ticket erst am Sonntag ins Geschehen ein. Beide haben leichte Aufgaben zu Beginn: Die „Pharaonen“ aus Ägypten empfangen Sambia mit Bielefelds Chris Katongo und die Elfenbeinküste um Didier Drogba (Foto) vom FC Chelsea muss es mit dem Weltranglisten-108. aus Malawi aufnehmen.
Lob für Guinea
Die „Elefanten“ von der Elfenbeinküste haben es dennoch bei der Auslosung nicht leicht getroffen, denn neben dem Außenseiter aus Malawi befinden sich mit Burkina Faso und Guinea noch zwei Teams in Gruppe E, die nicht zu unterschätzen sind. Deshalb sieht auch Paulo Duarte, der portugiesische Nationaltrainer von Burkina Faso, die Elfenbeinküste nicht als Favoriten: „Alle halten die Elfenbeinküste für das stärkste Team in unserer Gruppe. Für mich ist es jedoch die Mannschaft Guineas. Sie ist aggressiv und hat viele gute Spieler, die bei europäischen Vereinen unter Vertrag stehen“, sagte Duarte. Der Spieltag am Wochenende wird schon ein erstes Zeichen liefern, ob er mit seiner Einschätzung richtig liegt.
Die Spiele in der Übersicht:
Samstag
14.00 Kenia – Tunesien (Gruppe B)
14.30 Ruanda – Algerien (C)
17.00 Togo – Kamerun (A)
18.00 Sudan – Mali (D)
19.00 Burkina Faso - Guinea (E)
20.00 Marokko – Gabun (A)
Sonntag
15.00 Mosambik – Nigeria (B)
19.00 Ghana – Benin (D
19.00 Elfenbeinküste – Malawi (E)
19.30 Ägypten – Sambia (C)
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