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Martín Palermo - Der argentinische Held
Einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde hat Martín Palermo bereits erhalten, ein unschöner obendrein. Nun kann sich der „Fußball-Renter“ wohl auch über einen Eintrag in die Historie der argentinischen Nationalmannschaft freuen, der mit Sicherheit deutlich erfreulicher ausfallen dürfte. Unumstritten, dieser 35-Jährige ist zu einem Fußball-Helden für eine ganze Nation geworden.
Von Sebastian HEIER
Buenos Aires. Es wäre nicht auszudenken, wohl eher undenkbar, wenn es eine Weltmeisterschafts-Endrunde ohne den zweimaligen Weltmeister Argentinien ausgetragen wird. Doch danach sah es in der Nacht zum Sonntag lange aus, als sich die Elf von Diego Maradona gegen das Tabellenschlusslicht aus Peru ungemein schwer tat und Rengifo Sekunden vor dem Ende den 1:1-Ausgleich erzielte.
Wiederholung von 1969?
Schon 1969 sorgte Peru für eine große Enttäuschung beim Gegner. In La Bombonera erkämpfte sich Peru ein 2:2 gegen Argentinien und sorgte somit für die letzte Abwesenheit der Argentinier bei einer Weltmeisterschaft. Die WM 1970 in Mexiko fand ohne die „Gauchos“ statt.
Dieses Scheitern im Jahr 2009 drohte auch nach dem Ausgleichstreffer gegen Peru. In Buenos Aires kam es allerdings noch zu einem großen Auftritt. Martín Palermo, mit 35 Jahren schon ein „Fußball-Rentner“ wurde nicht nur zum Retter einer ganzen Nation, sondern wohl auch von Argentiniens Coach Diego Maradona.
Einberufung in die Nationalmannschaft
Der Veteran wurde von Diego Maradona wieder in die Nationalmannschaft berufen, zusammen mit einer Reihe von anderen älteren Spielern. In einem Freundschaftsspiel gegen Ghana überzeugte Palermo erst kürzlich mit einer sehr guten Leistung. Am letzten Wochenende erzielte der Stürmer sein 200. Tor für die Boca Juniors. Der 35-Jährige äußerte sich zuletzt zuversichtlich, dass er auch gegen Peru treffen werde, sollte er die Chance bekommen, von Beginn an aufzulaufen.

Im wichtigen Spiel gegen die Peruaner wurde Martín Palermo zwar erst in der 45. Minute eingewechselt, doch den versprochenen Treffer erzielte er dennoch. In den Schlusssekunden der Partie markierte der 35-Jährige den 2:1-Endstand und sicherte sich wohl mit diesem wichtigen Treffer auch einen Eintrag in die Geschichtsbücher des argentinischen Fußballs - Einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde hat Martín Palermo bereits erhalten, allerdings einen unschönen: In einem Länderspiel der Copa América verschoss er am 4. Juli 1999 drei Elfmeter gegen Kolumbien.

„Es war ein verrückter Moment, den ich niemals vergessen werde“
„Während meiner Karriere sind mir einige Dinge passiert, doch es scheint immer besser zu werden“, erklärte Martín Palermo nach dem Abpfiff. „Es war ein verrückter Moment, den ich niemals vergessen werde“, so der Siegtorschütze über seinen späten Treffer. „Es sind so viele Dinge passiert, die mir zugestoßen sind, vor allem schwere Verletzungen und ich war fast zehn Jahre raus aus der argentinischen Nationalmannschaft - aber meine Karriere hat mehr gute, als schlechte, Momente“, fuhr der 35-Jährige fort.
HIER: Spielbericht WM-Qualifikation CONMEBOL: Argentinien - Peru
Buenos Aires. Es wäre nicht auszudenken, wohl eher undenkbar, wenn es eine Weltmeisterschafts-Endrunde ohne den zweimaligen Weltmeister Argentinien ausgetragen wird. Doch danach sah es in der Nacht zum Sonntag lange aus, als sich die Elf von Diego Maradona gegen das Tabellenschlusslicht aus Peru ungemein schwer tat und Rengifo Sekunden vor dem Ende den 1:1-Ausgleich erzielte.
Wiederholung von 1969?
Schon 1969 sorgte Peru für eine große Enttäuschung beim Gegner. In La Bombonera erkämpfte sich Peru ein 2:2 gegen Argentinien und sorgte somit für die letzte Abwesenheit der Argentinier bei einer Weltmeisterschaft. Die WM 1970 in Mexiko fand ohne die „Gauchos“ statt.
Dieses Scheitern im Jahr 2009 drohte auch nach dem Ausgleichstreffer gegen Peru. In Buenos Aires kam es allerdings noch zu einem großen Auftritt. Martín Palermo, mit 35 Jahren schon ein „Fußball-Rentner“ wurde nicht nur zum Retter einer ganzen Nation, sondern wohl auch von Argentiniens Coach Diego Maradona.
Einberufung in die Nationalmannschaft
Der Veteran wurde von Diego Maradona wieder in die Nationalmannschaft berufen, zusammen mit einer Reihe von anderen älteren Spielern. In einem Freundschaftsspiel gegen Ghana überzeugte Palermo erst kürzlich mit einer sehr guten Leistung. Am letzten Wochenende erzielte der Stürmer sein 200. Tor für die Boca Juniors. Der 35-Jährige äußerte sich zuletzt zuversichtlich, dass er auch gegen Peru treffen werde, sollte er die Chance bekommen, von Beginn an aufzulaufen.

Im wichtigen Spiel gegen die Peruaner wurde Martín Palermo zwar erst in der 45. Minute eingewechselt, doch den versprochenen Treffer erzielte er dennoch. In den Schlusssekunden der Partie markierte der 35-Jährige den 2:1-Endstand und sicherte sich wohl mit diesem wichtigen Treffer auch einen Eintrag in die Geschichtsbücher des argentinischen Fußballs - Einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde hat Martín Palermo bereits erhalten, allerdings einen unschönen: In einem Länderspiel der Copa América verschoss er am 4. Juli 1999 drei Elfmeter gegen Kolumbien.

„Es war ein verrückter Moment, den ich niemals vergessen werde“
„Während meiner Karriere sind mir einige Dinge passiert, doch es scheint immer besser zu werden“, erklärte Martín Palermo nach dem Abpfiff. „Es war ein verrückter Moment, den ich niemals vergessen werde“, so der Siegtorschütze über seinen späten Treffer. „Es sind so viele Dinge passiert, die mir zugestoßen sind, vor allem schwere Verletzungen und ich war fast zehn Jahre raus aus der argentinischen Nationalmannschaft - aber meine Karriere hat mehr gute, als schlechte, Momente“, fuhr der 35-Jährige fort.
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