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Der Nationalmannschaftskollege des gesperrten Josip Simunic, Ivan Rakitic, nimmt den Ex-Herthaner in Schutz. Der Kroate besitze Rakitic zufolge keinen rechten Hintergrund.

Sevilla. Der ehemalige Schalker Bundesliga-Profi Ivan Rakitic glaubt weiter an die Unschuld seines kroatischen Nationalmannschaftskollegen Josip Simunic und hat den Weltverband FIFA aufgefordert, die WM-Sperre gegen den Ex-Berliner aufzuheben.

Die umstrittene Geste Simunics nach dem Playoff-Spiel gegen Island habe "mit Nationalismus nichts zu tun", sagte der Mittelfeldspieler des FC Sevilla in einem Spox-Interview: "Er weiß, dass er es nicht hätte tun sollen. Aber aus der Emotion heraus wollte er die Liebe zu seinem Heimatland ausdrücken. Er wollte einfach zeigen, dass er glücklich ist."

Der 25-Jährige, der von 2007 bis 2011 auf Schalke spielte, erklärte, das Urteil gegen Simunic habe ihn "geschockt. Vor allem weil man ihn nicht einmal zu einer Anhörung eingeladen hatte. Ich hoffe, dass die FIFA ihre Entscheidung noch einmal überdenkt und Josip doch noch an der WM teilnehmen darf."

Simunic hatte nach der erfolgreichen WM-Qualifikation über das Stadion-Mikrofon die Parole "Za Dom - Spremni!" gerufen. Der umstrittene Ustascha-Gruß heißt übersetzt: "Für die Heimat - bereit!" Die Ustascha war ein 1929 gegründeter Zusammenschluss kroatischer Nationalisten, der sich zu einer faschistischen Bewegung entwickelte. Die FIFA hatte ihn daraufhin für zehn Spiele ab WM-Beginn und damit die gesamte Endrunde in Brasilien gesperrt.

EURE MEINUNG: Besitzt Simunic rechte Tendenzen?

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