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Bundestrainer Joachim Löw spricht sich für geheime Weltfußballer-Wahl aus

Der Bundestrainer wollte unter fünf nominierten deutschen Spielern nicht drei Akteure bevorzugen. Um Gewissensprobleme zu vermeiden, regte Löw eine Reform des Wahlmodus an.

Frankfurt. Der Verzicht von Bundestrainer Joachim Löw auf seine Stimmabgabe bei der Wahl zum Weltfußballer des Jahres hat auch international hohe Wellen geschlagen. Nun hat der 53-Jährige begründet, dass er unter den fünf nominierten deutschen Spielern nicht drei bevorzugen wollte und regte eine Reform des Wahlmodus an.

"Ich möchte als Trainer die Neutralität wahren. Wenn fünf unserer Spieler zur Wahl stehen, wähle ich nicht drei. Dann würde ich ja automatisch auch gegen zwei meiner Spieler stimmen", sagte Löw zu Bild. Aus dem DFB-Team waren Philipp Lahm, Bastian Schweinsteiger, Thomas Müller, Manuel Neuer und Mesut Özil nominiert.

"Generell gerechter"

Löw erklärte zudem, er halte "eine geheime Wahl für sinnvoller". Er würde an einer solchen wieder teilnehmen. Alternativ schlug der Bundestrainer vor, die Wahl mit Einschränkungen zu versehen: "Ich finde es generell gerechter, wenn jeder Trainer seine eigenen Spieler nicht wählen darf - so wie es früher auch der Fall war."

DFB-Pressesprecher Jens Grittner gegenüber Sport Bild: "Einerseits ist es natürlich eine große Auszeichnung für den deutschen Fußball, wenn gleich fünf deutsche Spieler zur Wahl des Weltfußballers stehen", erklärte der 43-Jährige und ergänzte: "Da die Fifa aber die Wahl der Jury-Mitglieder öffentlich macht, bringt es den Bundestrainer in eine Art Zwickmühle."

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