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Serbien nominiert Aleksandar Ignjovski, obwohl dieser nicht fit ist. Werder Bremen und Robin Dutt schäumen: "Als er gesund war, wurde er nicht nominiert."

Bremen. Die Nominierung seines angeschlagenen Mittelfeldspielers Aleksandar Ignjovski zur serbischen Nationalmannschaft hat Robin Dutt schwer verärgert. Der Trainer von Werder Bremen reagierte mit bösem Humor.

"Ich kann es nicht nachvollziehen", sagte Dutt der Bild über die Entscheidung des serbischen Nationaltrainers Sinisa Mihajlovic.  Eigentlich sollte Ignjovski diese Woche seinen Muskelfaserriss in der Wade auskurieren, um nach der Länderspiel-Pause wieder auflaufen zu können.

Es kam anders: Mihajlovic nominierte den 22-Jährigen trotz der Verletzung. "Als er gesund war, wurde er nicht nominiert. Das ist schon ärgerlich", so Dutt. In Bremen hätte Ignjovski eine bessere Behandlung bekommen, meinte Dutt.

Ignjovski will vorsichtig sein

Ignjovksi reiste bereits nach Belgrad. Serbien trifft am Freitag in einem Testspiel auf Japan, am Dienstag folgt das bedeutungslose Qualifikationsspiel gegen Mazedonien. Die WM-Teilnahme hat das Team um Kapitän Branislav Ivanovic bereits verpasst.

Dutt reagierte mit bösem Humor auf das enttäuschende Abschneiden der Serben und der damit sinnlos erscheinenden Nominierung: "Der serbische Fußballverband ist bekannt für seinen sportlichen Erfolg."

Ignjovski versicherte derweil, dass er vorsichtig und gewissenhaft an einer Rückkehr arbeiten werde. "Ich bin optimistisch, dass ich vielleicht schon bis zum Freiburg-Spiel wieder fit bin", so Ignjovski.

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