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Keiner ist sich so recht sicher, ob es nun Schweinsteiger oder Müller war, der die DFB-Elf in Kasachstan in Front schoss. Die FIFA sprach es zunächst Schweini zu.

Astana. Nach dem 3:0 der deutschen Nationalmannschaft in Kasachstan gibt es wieder einige interessante Fakten für Statistikfreunde. Darüber hinaus stellte sich anschließend die Frage, wer die Mannschaft in Führung gebracht hatte: Bastian Schweinsteiger oder doch Thomas Müller?

Einstimmige Meinung: Tor gehört Müller

Dies beschäftigte vor allem die beiden Protagonisten noch lange nach dem Spiel. Müller hatte Schweinsteigers Schuss in der 20. Minute mit der Brust ins Tor verlängert. Die FIFA erkannte das Tor zunächst Schweinsteiger an, beide Spieler sahen es aber anders.

„Das kann er sich abschminken, dass ihm das Tor gehört. Vielleicht zu 20 Prozent“, sagte Müller nach dem Spiel schmunzelnd und ergänzte ernsthaft: „Das muss die FIFA entscheiden. Aber ich würde mich freuen, wenn es mein Tor war.“

Das gestand auch Schweinsteiger. „Von mir aus kann er das Tor haben“, meinte der Vize-Kapitän: „Thomas' Hühnerbrust war noch im Weg. Und ohne die Berührung wäre der Ball wohl nicht reingegangen.“

62. Sieg im 91. Spiel unter Löw

Miroslav Klose rangiert mit 67 Länderspieltreffern in der „ewigen“ Torjägerliste des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) weiterhin einen Treffer hinter dem führenden Gerd Müller (68 Tore). Beim 3:0 in Kasachstan kam der 34 Jahre alte Angreifer von Lazio Rom verletzungsbedingt nicht zum Einsatz.

Bastian Schweinsteiger überholte – sollte das Tor ihm zugesprochen werden - mit seinem 24. Treffer Rekordnationalspieler Lothar Matthäus (150 Einsätze). Thomas Müller erzielte seinen zwölften, Mario Götze seinen vierten Treffer im DFB-Dress.

Das 3:0 in Astana gegen Kasachstan war im 91. Länderspiel von Fußball-Bundestrainer Joachim Löw der 62. Sieg (15 Unentschieden, 14 Niederlagen). Die Tordifferenz beträgt 222:84. Löw hatte nach der WM 2006 in Deutschland die Nachfolge von Jürgen Klinsmann angetreten.

Poldi gleichauf mit Klinsmann

Lukas Podolski vom FC Arsenal bestritt beim 3:0 in Astana gegen Kasachstan sein 108. Länderspiel für die deutsche Nationalmannschaft. Damit zog der 27-Jährige in der „ewigen“ Rangliste des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) mit dem früheren Bundestrainer Jürgen Klinsmann auf Platz drei gleich.

Bastian Schweinsteiger von Bayern München zog mit seinem 98. Länderspiel auf dem elften Platz mit Michael Ballack gleich und liegt damit weiterhin knapp vor seinem Teamkollegen Philipp Lahm (97, Platz 13). Per Mertesacker übernahm mit seinem 87. Einsatz den alleinigen Platz 19.

Unangefochtener Rekordnationalspieler ist Lothar Matthäus mit 150 Länderspielen.

EURE MEINUNG: Wem sollte das Tor zugesprochen werden?

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