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Obwohl Spaniens Nationaltrainer Vicente del Bosque Bayerns Javi Martinez nicht zu den WM-Qualifikationsspielen berufen hat, ist Martinez nicht sauer. Er sieht dies als Motivation.

München. Spaniens Nationaltrainer Vicente del Bosque hat Javi Martinez vom FC Bayern München nicht für die beiden Qualifikationsspiele gegen Finnland und Frankreichberufen und seine derzeitige Form kritisiert. Diese Kritik motiviert den 24-Jährigen zusätzlich, wenngleich er sie nicht teilt.

„Ich bin Vicente del Bosque überhaupt nicht böse. Ihm habe ihm wirklich alles zu verdanken, mit gerade mal zwanzig Jahren hat er mich ja zu einer WM mitgenommen“, erklärte Martinez gegenüber der tz und fügte hinzu: „Da werde ich mich jetzt doch nicht aufregen, nur weil er das gesagt hat.“

Vielmehr wisse der Mittelfeldspieler, dass Del Bosque „das nur geäußert hat, um mich zu motivieren. Damit ich wieder zu hundert Prozent meine Leistung bringe. Die Nationalmannschaft ist sehr, sehr wichtig für mich.“

Del Bosque: Martinez nicht in Topform

Spaniens Nationaltrainer hatte seine Entscheidung zur Nichtnominierung mit den jüngsten Leistungen von Martinez begründet: „Javi Martinez spielt zwar bei Bayern, aber ich sehe, dass er absolut nicht in Topform ist. Wenn ich sehe, dass er seinen Rhythmus erreicht, wird er für uns sehr wichtig sein.“

Heynckes stärkt Martinez den Rücken

Die Einschätzung des 62-jährigen Del Bosque teilt man in München nicht ganz. Allen voran Jupp Heynckes sieht das anders, wie Martinez nach einem Gespräch mit dem Bayern-Trainer erzählte: „Ich habe mit ihm darüber gesprochen und er hat mir geraten, genauso weiterzumachen wie bisher. Er meinte, dass ich jetzt in der zweiten Saisonhälfte gute Leistungen zeige. Und auch ich bin der Meinung, dass ich mich derzeit in einer guten Verfassung befinde.“

EURE MEINUNG: Hätte del Bosque Javi Martinez für die Quali-Spiele nominieren sollen?

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