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Beckenbauer will Deutschland im Stile des FC Barcelona sehen

Die Qualität im Mittelfeld der deutschen Nationalmannschaft würde ein Spiel ohne echte Spitze ermöglichen. Allerdings sei dieses System nicht für jede Mannschaft geeignet.

München. Franz Beckenbauer hat nach dem 2:1-Erfolg im Freundschaftsspiel gegen Frankreich die Idee einer neuen Spielauslegung bei der deutschen Nationalmannschaft ins Gespräch gebracht. Der Ehrenpräsident des FC Bayern München vertritt die Meinung, dass das Team von Bundestrainer Joachim Löw künftig ohne einen klassischen Mittelstürmer agieren könnte. Ein System, das aktuell vom FC Barcelona und Spanien praktiziert wird.

Mittelstürmer überflüssig?

„Es stellt sich jetzt die Frage: Braucht die Nationalelf noch einen klassischen Mittelstürmer, der vor dem Tor auf Flanken wartet? Ich glaube: Bei der Besetzung, die Jogi Löw zur Verfügung steht, bietet sich die Variante ohne Brecher vorne an“, sagte der Kaiser in der Bild.

Als Begründung verwies Beckenbauer auf die Qualität des Mittelfelds beim DFB-Team: „Bei diesen vielen quirligen und technisch hochklassigen Mittelfeldspielern macht es Sinn, flexibel zu attackieren. Mal stößt Özil in die Spitze, dann ein anderer. Spanien und der FC Barcelona machen es uns vor.“

Bayern anders

Der 67-Jährige betonte aber, dass eine derartige Spielauslegung nicht jede Mannschaft übernehmen könne. Bei den Bayern würde man das Flügelspiel bevorzugen: „Wenn Franck Ribery über links durchstürmt, muss er in der Mitte einen Knipser haben wie Mario Mandzukic oder Mario Gomez.“

EURE MEINUNG: Wie bewertet ihr die Idee ohne einen echten Stürmer zu spielen?

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