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Mats Hummels spricht vor Duell mit Österreich von „Spiel auf Augenhöhe“

Gegen Österreich muss die Nationalelf beweisen, dass sie auch gegen stärkere Gegner ihre Leistung abrufen kann. Mats Hummels blickt optimistisch auf das Spiel in Wien.

Wien. Mats Hummels von Borussia Dortmund erwartet ein schweres Spiel beim Nachbarn aus Österreich. Obwohl er nur gute Erinnerungen mit der DFB-Elf an die vergangenen Duelle hat.

„Es ist so gelaufen, wie ich mir das erhofft hatte

Gegen Österreich gab Hummels in der EM-Qualifikation am 30.06.2011 sein Pflichtspieldebüt für die Nationalelf. Damals siegte Deutschland mit 2:1. Gegenüber dem kicker gab Hummels nun zu: „Seitdem hat sich für mich vieles zum Positiven entwickelt. Ich bin in vielen Spielen zum Einsatz gekommen, in der EM-Qualifikation, vor allem bei der EURO. Es ist so gelaufen, wie ich mir das erhofft hatte.“

An Ansehen gewonnen

Als Stammspieler würde er sich jedoch nicht bezeichnen: „Zumindest weiß ich jetzt, dass der Bundestrainer sehr viel von mir hält und mir vertraut. Ich habe in den zwei Jahren meine Leistungen gesteigert und deshalb beim Bundestrainer an Ansehen gewonnen.“

Kurze Aufarbeitung der EM

Doch die EM wurde zwischen dem Bundestrainer Joachim Löw und Hummels nicht großartig aufgearbeitet. Dazu Hummels: „Das war nicht notwendig. Es gab ein kurzes Feedback, wo es hieß, dass bis auf zwei Ausnahmen größtenteils alles in Ordnung war. Der Fehler gegen Holland war nicht so schlimm, weil wir das Spiel trotzdem gewonnen haben. Der Fehler gegen Cassano war sehr ärgerlich, aber auch nicht der einzige Grund für das Aus. Sonst hätten wir gegen Italien 0:1 und nicht 1:2 verloren.“

„Spiel auf Augenhöhe“

Der Respekt vor den „Ösis“ ist zumindest da. Das Spiel wird von den DFB-Kickern nicht auf die leichte Schulter genommen: „Das kann man schon eine Standortbestimmung nennen, es ist mit unser schwerstes Gruppenspiel. Die Österreicher haben auch ohne Alaba eine Supermannschaft, das sieht man schon an den ganzen Bundesligaspielern in ihren Reihen. Das wird ein Spiel auf Augenhöhe.“

Gruppensieg hat oberste Priorität

An die Qualifikation zur EM, mit zehn Siegen in zehn Spielen, anzuknüpfen wäre sicherlich wünschenswert, aber Hummel betont: „Wir bleiben realistisch. Die Gruppe ist gegenüber der letzten Qualifikationsgruppe deutlich schwerer, da kann es sehr gut sein, dass wir nicht jedes Spiel gewinnen. Und wenn wir uns mit zwei Unentschieden für die WM qualifizieren, ist es auch egal. Wichtig ist der Gruppensieg.“

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