Flop of the Match: Thierry Henry
Der Angreifer hat nicht mehr die Klasse vergangener Tage und legte beim Ausgleich gegen Irland buchstäblich „Hand an“.
(cv) Paris. Wir schreiben die 103.
Minute im Stade de France: Frankreich ist im Angriff, Thierry Henry
bekommt den Ball, gibt diesen weiter zu William Gallas, der aus
kurzer Distanz nur noch einzunicken braucht. Am Ende reicht dieser
Treffer, um Frankreich zur WM in Südafrika zu bringen. Aber all das
hat einen mehr als faden Beigeschmack: Henry griff bei seinem Treffer
zu unlauteren Mitteln und nahm den Ball klar sichtbar (außer für
das Schiedsrichtergespann) mit der Hand an. Irland fühlt sich betrogen.
Per Hand zur WM
Schiri Hansson pfiff nicht und Henry sagte „merci“. Der Angreifer vom FC Barcelona war zuvor fast gar nicht in Erscheinung getreten und erwischte insgesamt überhaupt keinen guten Tag. Während es Anelka zumindest ab und zu mit Distanzschüssen probierte, hatte „Titi“ vorne nur sehr wenig zu melden. Doch in der Nachspielzeit war er zur Stelle und startete im richtigen Moment. Dass Henry dann die Hand zur Hilfe nahm, war nicht nur in den Fernsehbildern gut zu sehen: Irlands Torhüter Shay Given war völlig außer sich und flehte bei den Schiris um Gerechtigkeit.
Irland trauert
Für Frankreichs Kapitän wird es egal gewesen sein, denn für ihn uns sein Land war die WM-Qualifikation doch noch geglückt. Die Hand-Annahme gibt dem Unentschieden aber einen mehr als faden Beigeschmack, denn Irland hätte im Elfmeterschießen für die ganz große Überraschung sorgen können.
Eure Meinung: Wie bitter ist es für Irland, dass dem Gegentreffer ein Handspiel vorausging?
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