Men of the Match: Bruno Alves und Ricardo Carvalho
Ein taktischer Kniff von Carlos Queiroz hat Portugal zur WM gebracht. Die Innenverteidigung rund um Bruno Alves und Ricardo Carvalho genügt höchsten Ansprüchen und mit Pepe hat man sich einen „Abräumer vor der Abwehr gebastelt“.
Zenica. Was tut man, wenn man drei Innenverteidiger von Weltformat hat? Man funktioniert einen davon zum defensiven Mittelfeldspieler um. So hat es zumindest Carlos Queiroz gelöst. Portugals Nationaltrainer setzte auf die Innenverteidigung Bruno Alves und Ricardo Carvalho und beorderte Pepe eine Position nach vorne.
Das Spiel in der Goal.com-Statistik
Ein Kniff beginnt zu wirken
Der taktische Schachzug geht langsam aber sicher auf. Gegen Bosnien-Herzegowina überzeugte das Abwehrduo in beiden Spielen und zeigte vorallem in Zenica eine bärenstarke Leistung. Fast kein Zweikampf ging verloren, fast jedes Luftduell entschieden die zwei robusten Verteidiger für sich.
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Auf verlorenem Posten
Dzeko und Ibisevic waren nicht nur einmal auf dem verlorenen Posten. Zusammen mit Pepe bildeten Alves und Carvalho ein Dreigestirn, das allerhöchsten Ansprüchen genügt. Queiroz, der in seiner Heimat viel Kritik einstecken musste, hat aus der Not eine Tugend gemacht. Eine Tugend, die Portugal noch weit bringen kann.
Nun folgt die Kür
Das glaubt auch der Nationaltrainer. Schon vor der Playoff-Paarung kündigte er im Interview mit fifa.com an: „Ich glaube, das Schwierigste für uns ist die Qualifikation. Falls wir dieses Ziel erreichen, gehört Portugal in Südafrika auf jeden Fall zu den Anwärtern auf den Titel oder zumindest auf einen Platz auf dem Treppchen.“ So spricht ein Trainer, der sich auf seine Abwehr verlassen kann...
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