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Spielbericht WM-Playoff: Ukraine – Griechenland
Kein großes Spektakel und trotzdem ein Sieger – Griechenland ist bei der Weltmeisterschaft 2010 dabei! Die Ukraine hat die zweite WM-Teilnahme nach 2006 verpasst. Dimitrios Salpingidis erzielte in einer schwachen Partie den goldenen Treffer des Abends und lässt somit eine ganze Nation jubeln.
(sh) Donezk. Griechenland schlägt die Ukraine im Rückspiel knapp mit 1:0 und hat somit das Ticket für die WM-Endrunde im kommenden Sommer gelöst. Das Team von Aleksey Mikhailichenko hat die zweite WM-Teilnahme nach 2006 verpasst. Ob Otto Rehhagel, dessen Vertrag nur noch bis zum Ende der Weltmeisterschaft läuft, die Reise nach Südafrika antreten werde, wird man nun wohl in den kommenden Tagen sehen. „Alles, was außerhalb des Spiels ist, werden wir eine Woche später besprechen“, so der deutsche Coach im Vorfeld des Spiels.
PERSONAL & TAKTIK
Griechenlands Coach Otto Rehagel vertraute im Rückspiel auf Angreifer Angelos Charisteas als einzigen Stürmer. Der beste Torschütze der Qualifikation, Theofanis Gekas, musste auf der Bank Platz nehmen.
Auf der Gegenseite setzte der ukrainische Trainer Aleksey Mikhailichenko auf die beiden Spieler, die er im Hinspiel nur eingewechselt hatte: Andriy Yarmolenko und Aleksandr Aliev durften von Beginn an auflaufen.
SPIELVERLAUF 1. HÄLFTE
„Wir haben noch alle Chancen. Mir war sowieso klar, dass es erst im zweiten Spiel entschieden wird“, erklärte Griechenlands Nationaltrainer Otto Rehhagel kurz vor dem Rückspiel in Donezk und fügte an: „Wir müssen jetzt allen Mut zusammennehmen.“ Nach dem 0:0-Unentschieden aus dem Hinspiel lagen die Vorteile eigentliche aufseiten der Ukrainer, die im Heimspiel das WM-Ticket buchen wollten.
In den ersten Spielminuten waren es die Ukrainer, die das Spiel machten. Angeführt von Kapitän Andrej Shevchenko hatte der Leader auch gleich in den Anfangsminuten die erste Torchance, sein Schuss war allerdings kein großes Problem für Griechenlands Schlussmann Alexandros Tzorvas. Erst nach einer knappen Viertelstunde kamen auch die Gäste aus Griechenland besser in die Partie. In der 29. Minute folgte jedoch der erste kleinere Schock für die Rehhagel-Elf, als Sokratis Papastathopoulos verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste.
Einen genialen Moment und einen genialen Pass brauchte die Partie, damit es endlich auch zu einer richtigen Torchance kam. Georgios Samaras setzte Mitspieler Dimitrios Salpingidis glänzend in Szene und bereitete den 1:0-Führungstreffer in der 31. Minute vor. Die Ukrainer suchten die passende Antwort, doch auch die beste Möglichkeit nach einem Freistoß (42.) führte nicht zum erhofften Torerfolg.
SPIELVERLAUF 2. HÄLFTE
In der Donbass Arena in Donezk standen die Griechen zur Pause zwar mit einem Fuß in der Teilnahme an der WM-Endrunde 2010, doch die zweiten 45 Minuten sollten noch einmal spannend werden. Aufgrund der Auswärtstorregel durfte sich die Rehhagel-Elf keine zwei Gegentreffer leisten. Die Hausherren wurden erst in der 54. Minute gefährlich, als ein Freistoß von Yaroslav Rakitskyy aber zu unplatziert in Richtung gegnerisches Gehäuse flatterte. Der eingewechselte Yevgen Seleznov (59.) scheiterte nur knapp am Ausgleich.
Die Spannung war auch noch eine Viertelstunde vor dem Spielende zu spüren. Die Hausherren präsentierten sich dennoch zu ideenlos und ohne den nötigen Zug zum Torerfolg. Gegen die gut verteidigenden Griechen fanden die Ukrainer auch in der Folgezeit kein Mittel.
Das Team von Aleksey Mikhailichenko hat die zweite WM-Teilnahme nach 2006 verpasst. Ob Otto Rehhagel, dessen Vertrag nur noch bis zum Ende der Weltmeisterschaft läuft, die Reise nach Südafrika antreten werde, wird man nun wohl in den kommenden Tagen sehen. „Alles, was außerhalb des Spiels ist, werden wir eine Woche später besprechen“, so der deutsche Coach im Vorfeld des Spiels.
SCHLÜSSELSPIELER
Es war auch im Rückspiel kein großes Spiel. Das Mittelfeld stand erneut mehrfach im Fokus, denn dort spielte sich die Partie ab, dennoch war Georgios Samaras mit Sicherheit ein Schlüsselspieler. Der Grieche, der sein Geld in Schottland bei Celtic Glasgow verdient, hat den 1:0-Führungstreffer glänzend aufgelegt.
SCHLÜSSELSZENE
Aufseiten der Ukrainer gab es gleich mehrere Schlüsselszenen, vor allem in der Offensive. Die Hausherren spielten ihre Angriffe zu ideenlos und zu planlos zu Ende. So konnte der Gegner aus Griechenland nicht genug unter Druck gesetzt werden.
SPIELER DES SPIELS: Dimitrios Salpingidis
Der 28-jährige Mittelfeldspieler erzielte den goldenen Treffer der Partie. Salpingidis wird wohl in den kommenden Tagen in seiner Heimat groß gefeiert, denn erst sein Tor brachte die Griechen in Richtung Südafrika.
SCHIEDSRICHTER – Note: 7
Der portugiesische Schiedsrichter Olegario Benquerença hatte in der Donbass Arena in Donezk keine große Mühe mit dem Spiel der beiden Mannschaften. Bei strittigen Entscheidungen fand der Portugiese meist das richtige Mittel.
Anmerkung: Die Notenskala reicht wie bei der Spielnote von 1 (Arbeitsverweigerung) bis 10 (Weltklasse).
SPIELNOTE: 3
Auch im Rückspiel wurde zwischen der Ukraine und Griechenland kein Feuerwerk abgebrannt. Beide Nationalmannschaften präsentierten sich vor allem in Halbzeit zwei mit vielen Fehlpässen. Am Ende siegte die Mannschaft, die einen etwas größeren Willen an den Tag legte.
Das Spiel in der Goal.com-Statistik
FAZIT
Die Spannung im Kampf um die Qualifikation wurde von beiden Mannschaften in ein verhaltenes Spiel umgemünzt. Am Ende war es ein Treffer, der den Unterschied ausmachte. Griechenland fährt im kommenden Sommer mit etwas Glück nach Südafrika.
Eure Meinung: Was sagt Ihr zum Endergebnis?
PERSONAL & TAKTIK
Griechenlands Coach Otto Rehagel vertraute im Rückspiel auf Angreifer Angelos Charisteas als einzigen Stürmer. Der beste Torschütze der Qualifikation, Theofanis Gekas, musste auf der Bank Platz nehmen.
Auf der Gegenseite setzte der ukrainische Trainer Aleksey Mikhailichenko auf die beiden Spieler, die er im Hinspiel nur eingewechselt hatte: Andriy Yarmolenko und Aleksandr Aliev durften von Beginn an auflaufen.
SPIELVERLAUF 1. HÄLFTE
„Wir haben noch alle Chancen. Mir war sowieso klar, dass es erst im zweiten Spiel entschieden wird“, erklärte Griechenlands Nationaltrainer Otto Rehhagel kurz vor dem Rückspiel in Donezk und fügte an: „Wir müssen jetzt allen Mut zusammennehmen.“ Nach dem 0:0-Unentschieden aus dem Hinspiel lagen die Vorteile eigentliche aufseiten der Ukrainer, die im Heimspiel das WM-Ticket buchen wollten.
In den ersten Spielminuten waren es die Ukrainer, die das Spiel machten. Angeführt von Kapitän Andrej Shevchenko hatte der Leader auch gleich in den Anfangsminuten die erste Torchance, sein Schuss war allerdings kein großes Problem für Griechenlands Schlussmann Alexandros Tzorvas. Erst nach einer knappen Viertelstunde kamen auch die Gäste aus Griechenland besser in die Partie. In der 29. Minute folgte jedoch der erste kleinere Schock für die Rehhagel-Elf, als Sokratis Papastathopoulos verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste.
Einen genialen Moment und einen genialen Pass brauchte die Partie, damit es endlich auch zu einer richtigen Torchance kam. Georgios Samaras setzte Mitspieler Dimitrios Salpingidis glänzend in Szene und bereitete den 1:0-Führungstreffer in der 31. Minute vor. Die Ukrainer suchten die passende Antwort, doch auch die beste Möglichkeit nach einem Freistoß (42.) führte nicht zum erhofften Torerfolg.
SPIELVERLAUF 2. HÄLFTE
In der Donbass Arena in Donezk standen die Griechen zur Pause zwar mit einem Fuß in der Teilnahme an der WM-Endrunde 2010, doch die zweiten 45 Minuten sollten noch einmal spannend werden. Aufgrund der Auswärtstorregel durfte sich die Rehhagel-Elf keine zwei Gegentreffer leisten. Die Hausherren wurden erst in der 54. Minute gefährlich, als ein Freistoß von Yaroslav Rakitskyy aber zu unplatziert in Richtung gegnerisches Gehäuse flatterte. Der eingewechselte Yevgen Seleznov (59.) scheiterte nur knapp am Ausgleich.
Die Spannung war auch noch eine Viertelstunde vor dem Spielende zu spüren. Die Hausherren präsentierten sich dennoch zu ideenlos und ohne den nötigen Zug zum Torerfolg. Gegen die gut verteidigenden Griechen fanden die Ukrainer auch in der Folgezeit kein Mittel.
Das Team von Aleksey Mikhailichenko hat die zweite WM-Teilnahme nach 2006 verpasst. Ob Otto Rehhagel, dessen Vertrag nur noch bis zum Ende der Weltmeisterschaft läuft, die Reise nach Südafrika antreten werde, wird man nun wohl in den kommenden Tagen sehen. „Alles, was außerhalb des Spiels ist, werden wir eine Woche später besprechen“, so der deutsche Coach im Vorfeld des Spiels.
SCHLÜSSELSPIELER
Es war auch im Rückspiel kein großes Spiel. Das Mittelfeld stand erneut mehrfach im Fokus, denn dort spielte sich die Partie ab, dennoch war Georgios Samaras mit Sicherheit ein Schlüsselspieler. Der Grieche, der sein Geld in Schottland bei Celtic Glasgow verdient, hat den 1:0-Führungstreffer glänzend aufgelegt.
SCHLÜSSELSZENE
Aufseiten der Ukrainer gab es gleich mehrere Schlüsselszenen, vor allem in der Offensive. Die Hausherren spielten ihre Angriffe zu ideenlos und zu planlos zu Ende. So konnte der Gegner aus Griechenland nicht genug unter Druck gesetzt werden.
SPIELER DES SPIELS: Dimitrios Salpingidis
Der 28-jährige Mittelfeldspieler erzielte den goldenen Treffer der Partie. Salpingidis wird wohl in den kommenden Tagen in seiner Heimat groß gefeiert, denn erst sein Tor brachte die Griechen in Richtung Südafrika.
SCHIEDSRICHTER – Note: 7
Der portugiesische Schiedsrichter Olegario Benquerença hatte in der Donbass Arena in Donezk keine große Mühe mit dem Spiel der beiden Mannschaften. Bei strittigen Entscheidungen fand der Portugiese meist das richtige Mittel.
Anmerkung: Die Notenskala reicht wie bei der Spielnote von 1 (Arbeitsverweigerung) bis 10 (Weltklasse).
SPIELNOTE: 3
Auch im Rückspiel wurde zwischen der Ukraine und Griechenland kein Feuerwerk abgebrannt. Beide Nationalmannschaften präsentierten sich vor allem in Halbzeit zwei mit vielen Fehlpässen. Am Ende siegte die Mannschaft, die einen etwas größeren Willen an den Tag legte.
Das Spiel in der Goal.com-Statistik
FAZIT
Die Spannung im Kampf um die Qualifikation wurde von beiden Mannschaften in ein verhaltenes Spiel umgemünzt. Am Ende war es ein Treffer, der den Unterschied ausmachte. Griechenland fährt im kommenden Sommer mit etwas Glück nach Südafrika.
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