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Play-offs: Irland - Frankreich in der Analyse
Das ist wohl der Knaller schlechthin in den Play-offs. Und schon jetzt spürt man den Croke Park in Dublin beben, wenn 50.000 Zuschauer die Iren zum Sieg schreien: „Come on you boys in green!“ Für Benzema, Henry, Ribery und Co. könnte es ein ganz dickes Erwachen geben.
Von Nils RESCHKE
Zürich. Der Vize-Weltmeister Frankreich nicht bei der WM 2010 in Südafrika dabei? Undenkbar? Gewiss nicht! Denn Irland heißt der Gegner der Equipe Tricolore, die eine sehr durchwachsene WM-Qualifikation in der Gruppe 7 gespielt hat. Einen Vorteil hat das Team des umstrittenen Nationalcoach Raymond Domenech. Das Rückspiel tragen Les Bleus auf heimischem Boden aus.
DIE QUALIFIKATION
Die Iren müssen erst einmal geschlagen werden. Das gelang weder dem Sieger der Gruppe 8, Weltmeister Italien, noch einem anderen Team in zehn Begegnungen. Das Dilemma der Republik Irland: Sechs Matches endeten nur unentschieden. So ließ man zu viele Punkte liegen, um den Italienern den ersten Rang streitig zu machen. Allerdings sollte die Equipe Tricolore aufgrund dieser Bilanz mehr als gewarnt sein.
Frankreich quälte sich förmlich durch die Gruppe 7, wo sie mit einer 1:3-Niederlage in Österreich starteten, um dann mit dem 2:1 gegen Serbien ein wenig Ruhe zu bekommen. In den kommenden vier Begegnungen schafften Les Bleus allerdings nie mehr als einen Treffer. Nur gut, dass drei Mal ein 1:0 zu Buche stand, selbst auf den Färöern. Weil Österreich zudem nicht konstant genug spielte, Rumänien nur noch ein Schatten seiner selbst war, reichte es am Ende zum zweiten Platz.
DIE TORJÄGER
Robbie Keane von Tottenham Hotspur war auch in der Qualifikation ein echter Heißsporn, der fünf Tore für die Iren erzielte und der Star im Team ist. Nach Keane kommt lange nichts. Richard Dunne, Glenn Whelan und Kevin Doyle brachten es noch auf zwei Treffer in einem Team, deren Stärke gewiss die kompakte Defensive und die mannschaftliche Geschlossenheit ist.
Wer allerdings glaubt, die Franzosen hätten es in der Qualifikation besser gemacht, der irrt. Thierry Henry und Andre-Pierre Gignac trafen jeweils vier Mal, gefolgt vom Bayern-Kicker Franck Ribery mit drei Toren. In sieben von zehn Matches traf Frankreich nie mehr als ein Mal. Erst am Ende der Qualifikation, als der Druck geringer wurde, netzten Les Bleus gegen Österreich und Färöer insgesamt acht Mal ein. Allerdings: Frankreich traf auch in jedem (!) seiner zehn Quali-Partien.
Die WM-Qualifikation auf Goal.com
DAS DUELL
Ein Offensiv-Spektakel ist gewiss nicht zu erwarten. Deswegen wird sich alles wohl auf die beiden Keeper konzetrieren. Denn jeder Fehler, jede verpatzte Parade kann den Ausschlag geben, wer zur WM nach Südafrika steht. Unumstrittene Nummer eins bei den Iren ist Shay Given von Manchester City. Er hütet bereits seit der WM 2002 in Südkorea und Japan den Kasten Irlands, verfügt über jede Menge Erfahrung. Ihm steht Hugo Lloris von Olympique Lyon entgegen, der in der Ligue Un bislang mit Licht und Schatten hielt, in der diesjährigen Champions League-Gruppenphase aber noch ohne Gegentor ist.
DAS BESONDERE SPIEL
Irland und Frankreich – sie treffen sich bei den Europa-Qualifikationen in schöner Regelmäßigkeit. Und auffällig dabei ist: Fünf der insgesamt zehn Begegnungen gewann Frankreich nicht. Bei der Quali zur WM 2006 in Deutschland endete das Hinspiel im Stade de France 0:0, in Dublin gewann der spätere Vize-Weltmeister durch ein Tor von Thierry Henry mit 1:0. Weil die Iren im entscheidenden Gruppenspiel gegen die Schweiz dann wieder nicht über ein torloses Unentschieden hinauskamen, verpassten sie die Play-offs. Insgesamt lautet die Qualifikations-Bilanz aus irischer Sicht: drei Siege, zwei Unentschieden und fünf Niederlagen bei 10:15 Toren.
DIE GOAL.COM-PROGNOSE
Es riecht nach Überraschung. Irland hat nichts zu verlieren, hat gegen Italien bewiesen, dass die Mannschaft von Giovanni Trapattoni Klasse besitzt. In Frankreichs Team indes passt vieles nicht. Deswegen setzt sich mannschaftliche Geschlossenheit und Teamgeist durch. Der Vize-Weltmeister muss 2010 zuschauen.
Eure Meinung: Wer macht in diesem Play-off-Match das Rennen?
Zürich. Der Vize-Weltmeister Frankreich nicht bei der WM 2010 in Südafrika dabei? Undenkbar? Gewiss nicht! Denn Irland heißt der Gegner der Equipe Tricolore, die eine sehr durchwachsene WM-Qualifikation in der Gruppe 7 gespielt hat. Einen Vorteil hat das Team des umstrittenen Nationalcoach Raymond Domenech. Das Rückspiel tragen Les Bleus auf heimischem Boden aus.
DIE QUALIFIKATION
Die Iren müssen erst einmal geschlagen werden. Das gelang weder dem Sieger der Gruppe 8, Weltmeister Italien, noch einem anderen Team in zehn Begegnungen. Das Dilemma der Republik Irland: Sechs Matches endeten nur unentschieden. So ließ man zu viele Punkte liegen, um den Italienern den ersten Rang streitig zu machen. Allerdings sollte die Equipe Tricolore aufgrund dieser Bilanz mehr als gewarnt sein.
Frankreich quälte sich förmlich durch die Gruppe 7, wo sie mit einer 1:3-Niederlage in Österreich starteten, um dann mit dem 2:1 gegen Serbien ein wenig Ruhe zu bekommen. In den kommenden vier Begegnungen schafften Les Bleus allerdings nie mehr als einen Treffer. Nur gut, dass drei Mal ein 1:0 zu Buche stand, selbst auf den Färöern. Weil Österreich zudem nicht konstant genug spielte, Rumänien nur noch ein Schatten seiner selbst war, reichte es am Ende zum zweiten Platz.
DIE TORJÄGER
Robbie Keane von Tottenham Hotspur war auch in der Qualifikation ein echter Heißsporn, der fünf Tore für die Iren erzielte und der Star im Team ist. Nach Keane kommt lange nichts. Richard Dunne, Glenn Whelan und Kevin Doyle brachten es noch auf zwei Treffer in einem Team, deren Stärke gewiss die kompakte Defensive und die mannschaftliche Geschlossenheit ist.
Wer allerdings glaubt, die Franzosen hätten es in der Qualifikation besser gemacht, der irrt. Thierry Henry und Andre-Pierre Gignac trafen jeweils vier Mal, gefolgt vom Bayern-Kicker Franck Ribery mit drei Toren. In sieben von zehn Matches traf Frankreich nie mehr als ein Mal. Erst am Ende der Qualifikation, als der Druck geringer wurde, netzten Les Bleus gegen Österreich und Färöer insgesamt acht Mal ein. Allerdings: Frankreich traf auch in jedem (!) seiner zehn Quali-Partien.
Die WM-Qualifikation auf Goal.com
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Ein Offensiv-Spektakel ist gewiss nicht zu erwarten. Deswegen wird sich alles wohl auf die beiden Keeper konzetrieren. Denn jeder Fehler, jede verpatzte Parade kann den Ausschlag geben, wer zur WM nach Südafrika steht. Unumstrittene Nummer eins bei den Iren ist Shay Given von Manchester City. Er hütet bereits seit der WM 2002 in Südkorea und Japan den Kasten Irlands, verfügt über jede Menge Erfahrung. Ihm steht Hugo Lloris von Olympique Lyon entgegen, der in der Ligue Un bislang mit Licht und Schatten hielt, in der diesjährigen Champions League-Gruppenphase aber noch ohne Gegentor ist.
DAS BESONDERE SPIEL
Irland und Frankreich – sie treffen sich bei den Europa-Qualifikationen in schöner Regelmäßigkeit. Und auffällig dabei ist: Fünf der insgesamt zehn Begegnungen gewann Frankreich nicht. Bei der Quali zur WM 2006 in Deutschland endete das Hinspiel im Stade de France 0:0, in Dublin gewann der spätere Vize-Weltmeister durch ein Tor von Thierry Henry mit 1:0. Weil die Iren im entscheidenden Gruppenspiel gegen die Schweiz dann wieder nicht über ein torloses Unentschieden hinauskamen, verpassten sie die Play-offs. Insgesamt lautet die Qualifikations-Bilanz aus irischer Sicht: drei Siege, zwei Unentschieden und fünf Niederlagen bei 10:15 Toren.
DIE GOAL.COM-PROGNOSE
Es riecht nach Überraschung. Irland hat nichts zu verlieren, hat gegen Italien bewiesen, dass die Mannschaft von Giovanni Trapattoni Klasse besitzt. In Frankreichs Team indes passt vieles nicht. Deswegen setzt sich mannschaftliche Geschlossenheit und Teamgeist durch. Der Vize-Weltmeister muss 2010 zuschauen.
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Ungarn 0-2 Irland
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Ungarn 1-2 Irland
- 10.61 %
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