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Play-offs: Russland - Slowenien in der Analyse
Deutschland wird ab sofort das große Vorbild für Slowenien sein. Jogis Jungs haben vorgezeigt, wie man Russland den Zahn zieht. Für das kleine Land wird eine ähnlich starke Leistung wie die der DFB-Elf notwendig sein, wenn man zum zweiten Mal nach 2002 zu einer WM-Endrunde fahren will.
Von Ramon RAM
Zürich. Nach der Gruppenphase, ist vor dem Play-off: An K.o-Erfahrung mangelt es den Slowenen nicht. Schon 2002 konnte man sich über die Hürde Rumänien für die Weltmeisterschaft qualifizieren. Um das das Ticket nach Südafrika wird man sich nun mit Russland streiten. Die Favoritenrolle ist klar verteilt, doch Slowenien ist alles andere als ein Gegner, über den man drüberfährt. Wir haben für euch das Play-off-Duell zwischen Russland und Slowenien analysiert.
DIE QUALIFIKATION
Nach Abschluss der WM-Qualifikation hatte Russland „nur“ zwei Niederlagen am Konnte stehen – beide gegen Gruppensieger Deutschland. Insgesamt konnte die Hiddink-Elf in der Qualifikation aber nicht so überzeugen, wie noch zuletzt bei der EURO 2008. Dem jungen russischen Team gelang keine Weiterentwicklung. Auffallend: In den beiden Duellen mit Deutschland, wo es um den Gruppensieg ging, versagten den Russen die Nerven. Zahlreiche Topchancen wurden sowohl im Hin- als auch im Rücksspiel vernebelt.
Slowenien war Teil der wohl spannendsten Gruppe der abgelaufenen Qualifikation. Bis zum Schluss kämpften vier Teams um den Aufstieg. Slowenien machte den Kampf um den Gruppensieg am vorletzten Spieltag durch den Sieg bei der Slowakei nochmal spannend, musste sich am Ende aber mit Platz zwei zufrieden geben. Insgesamt spielte das kleine Land aber eine starke Qualifikation.
DIE TORJÄGER
Auf Seiten der Russen war Tottenham-Legionär Roman Pavlyuchenko der Toptorjäger. Der schlaksige Angreifer, der schon bei der EURO für Aufsehen sorgte, erzielte fünf Volltreffer für seine Mannschaft. Mit drei Treffern folgen Zyrianov und Arshavin.
Bei Slowenien war der beste Angreifer ein Bundesliga-Legionär: Milevoje Novakovic sorgte mit seinen fünf Treffern dafür, dass Slowenien das Play-off erreichte. Neben dem Köln-Legionär tat sich kein Spieler besonders hervor. Vier Spieler, darunter Bochums Zlatko Dedic, folgen mit zwei Treffern.
Die WM-Qualifikation auf Goal.com
DAS DUELL
Im Gegensatz zu Russland verfügt Slowenien über keinen Star von Weltformat. Wichtigster Mann ist aber ohne Zweifel Milevoje Novakovic. Der Kölner ist Sturmführer seiner Mannschaft, nebenbei Kapitän und war zudem auch noch Toptorschütze in der Gruppenphase.
Bei den Russen blickt alles auf Andrei Arshavin. Der Star von Arsenal London ist der Dreh- und Angelpunkt beim EM-Halbfinalisten und wichtigster Mann in der Offensive. Er initiiert die Angriffe und sucht selbst auch den Abschluss. An einem guten Tag kann er ein Spiel alleine entscheiden.
DAS BESONDERE SPIEL
Die Slowenen konnten sich in ihrer Verbandsgeschichte einmal für die WM qualifizieren. 2002 schaffte man dieses Kunststück ebenfalls über die Play-off-Runde. Damals schaltete man die Rumänen mit 2:1 und 1:1 aus.
Russland blickt auf eine lange Geschichte zurück und konnte auch das ein oder andere Highlight aufweisen. Als eigenständige Nation gelang aber erst zwei Mal der Sprung zu einer WM-Endrunde. 2002 schaffte man den Sprung als Gruppensieger zur WM. Der damalige Gruppenzweite: Slowenien! Im direkten Duell schnitten allerdings die Slowenen besser ab. In Russland trennte man sich mit 1:1, in Slowenien gewannen die Gastgeber 2:1.
DAS MEINT GOAL.COM INTERNATIONAL
Ewan McDonald (Goal.com UK): „Im Lager der am schlechtesten gesetzten Mannschaft ist man ziemlich optimistisch. Mit den Russen hat man in der Vergangenheit gute Erfahrungen gemacht. Auf dem Weg zur WM in Südkorea und Japan eroberte man in Russland ein 1:1, zu Hause gewann man sogar mit 2:1 und qualifizierte sich damit am Ende zum ersten Mal für einen Großevent. Spätestens seit dem 1:0-Erfolg der Deutschen weiß man zudem, dass Russland nicht mehr die Heimmacht ist, die es einmal war.“
DIE GOAL.COM-PROGNOSE
Auch wenn Slowenien alles andere als ein klingender Name im Weltfußball ist: An einem guten Tag kann die Mannschaft jeden Gegner Probleme bereiten. Dennoch ist Russland in dieser Paarung klar zu favorisieren und sollte sich am Ende dank der individuellen Klasse durchsetzen.
Eure Meinung: Wer macht in diesem Play-off-Match das Rennen?
Zürich. Nach der Gruppenphase, ist vor dem Play-off: An K.o-Erfahrung mangelt es den Slowenen nicht. Schon 2002 konnte man sich über die Hürde Rumänien für die Weltmeisterschaft qualifizieren. Um das das Ticket nach Südafrika wird man sich nun mit Russland streiten. Die Favoritenrolle ist klar verteilt, doch Slowenien ist alles andere als ein Gegner, über den man drüberfährt. Wir haben für euch das Play-off-Duell zwischen Russland und Slowenien analysiert.
DIE QUALIFIKATION
Nach Abschluss der WM-Qualifikation hatte Russland „nur“ zwei Niederlagen am Konnte stehen – beide gegen Gruppensieger Deutschland. Insgesamt konnte die Hiddink-Elf in der Qualifikation aber nicht so überzeugen, wie noch zuletzt bei der EURO 2008. Dem jungen russischen Team gelang keine Weiterentwicklung. Auffallend: In den beiden Duellen mit Deutschland, wo es um den Gruppensieg ging, versagten den Russen die Nerven. Zahlreiche Topchancen wurden sowohl im Hin- als auch im Rücksspiel vernebelt.
Slowenien war Teil der wohl spannendsten Gruppe der abgelaufenen Qualifikation. Bis zum Schluss kämpften vier Teams um den Aufstieg. Slowenien machte den Kampf um den Gruppensieg am vorletzten Spieltag durch den Sieg bei der Slowakei nochmal spannend, musste sich am Ende aber mit Platz zwei zufrieden geben. Insgesamt spielte das kleine Land aber eine starke Qualifikation.
DIE TORJÄGER
Auf Seiten der Russen war Tottenham-Legionär Roman Pavlyuchenko der Toptorjäger. Der schlaksige Angreifer, der schon bei der EURO für Aufsehen sorgte, erzielte fünf Volltreffer für seine Mannschaft. Mit drei Treffern folgen Zyrianov und Arshavin.
Bei Slowenien war der beste Angreifer ein Bundesliga-Legionär: Milevoje Novakovic sorgte mit seinen fünf Treffern dafür, dass Slowenien das Play-off erreichte. Neben dem Köln-Legionär tat sich kein Spieler besonders hervor. Vier Spieler, darunter Bochums Zlatko Dedic, folgen mit zwei Treffern.
Die WM-Qualifikation auf Goal.com
DAS DUELL
Im Gegensatz zu Russland verfügt Slowenien über keinen Star von Weltformat. Wichtigster Mann ist aber ohne Zweifel Milevoje Novakovic. Der Kölner ist Sturmführer seiner Mannschaft, nebenbei Kapitän und war zudem auch noch Toptorschütze in der Gruppenphase.
Bei den Russen blickt alles auf Andrei Arshavin. Der Star von Arsenal London ist der Dreh- und Angelpunkt beim EM-Halbfinalisten und wichtigster Mann in der Offensive. Er initiiert die Angriffe und sucht selbst auch den Abschluss. An einem guten Tag kann er ein Spiel alleine entscheiden.
DAS BESONDERE SPIEL
Die Slowenen konnten sich in ihrer Verbandsgeschichte einmal für die WM qualifizieren. 2002 schaffte man dieses Kunststück ebenfalls über die Play-off-Runde. Damals schaltete man die Rumänen mit 2:1 und 1:1 aus.
Russland blickt auf eine lange Geschichte zurück und konnte auch das ein oder andere Highlight aufweisen. Als eigenständige Nation gelang aber erst zwei Mal der Sprung zu einer WM-Endrunde. 2002 schaffte man den Sprung als Gruppensieger zur WM. Der damalige Gruppenzweite: Slowenien! Im direkten Duell schnitten allerdings die Slowenen besser ab. In Russland trennte man sich mit 1:1, in Slowenien gewannen die Gastgeber 2:1.
DAS MEINT GOAL.COM INTERNATIONAL
Ewan McDonald (Goal.com UK): „Im Lager der am schlechtesten gesetzten Mannschaft ist man ziemlich optimistisch. Mit den Russen hat man in der Vergangenheit gute Erfahrungen gemacht. Auf dem Weg zur WM in Südkorea und Japan eroberte man in Russland ein 1:1, zu Hause gewann man sogar mit 2:1 und qualifizierte sich damit am Ende zum ersten Mal für einen Großevent. Spätestens seit dem 1:0-Erfolg der Deutschen weiß man zudem, dass Russland nicht mehr die Heimmacht ist, die es einmal war.“
DIE GOAL.COM-PROGNOSE
Auch wenn Slowenien alles andere als ein klingender Name im Weltfußball ist: An einem guten Tag kann die Mannschaft jeden Gegner Probleme bereiten. Dennoch ist Russland in dieser Paarung klar zu favorisieren und sollte sich am Ende dank der individuellen Klasse durchsetzen.
Eure Meinung: Wer macht in diesem Play-off-Match das Rennen?
Dein Tipp
Italien - Russland
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Italien 2-0 Russland
- 21.06 %
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Italien 2-1 Russland
- 15.44 %
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Italien 3-1 Russland
- 8.91 %
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