Trapattoni: „Hätten Zeit schinden müssen“

Im Duell zwischen dem italienischen Trainer und seinem Heimatland gab es am Samstag ein dramatisches Finale: Erst gingen die Iren kurz vor Schluss in Führung – und dann schlug der Weltmeister in der Schlussminute doch noch zu und sicherte sich mit dem Unentschieden das WM-Ticket.

Giovanni Trapattoni - Ireland (PA)
(db) Dublin. Das von Giovanni Trapattoni trainierte Irland trennte sich gestern in Dublin von Weltmeister Italien mit 2:2 (1:1). Durch dieses Resultat ist die Lage in der Gruppe 8 der WM-Qualifikation klar: Die Italiener fahren nach Südafrika und die Iren dürfen auf die Play-Offs hoffen. Besonders die letzten Minuten des direkten Duells der beiden Teams hatten es in sich: Erst erzielte Sean St Ledger in der 87. Minute das 2:1 für die Gastgeber und dann glich Alberto Gilardino in der 90. Minute doch noch für Italien aus.

Trapattoni wünscht sich mehr Erfahrung

„Mit ein wenig mehr Erfahrung hätten wir das über die Bühne gebracht. In solch einem wichtigen Moment müssen wir einfach mal Zeit schinden“, blickte Irlands Trainer Trapattoni auf die Momente nach dem 2:1-Führungstreffer zurück. Der Sieg gelang seiner Mannschaft nicht, aber dennoch war der Übungsleiter zufrieden: „Obwohl wir den Sieg noch aus der Hand gegeben haben, freue ich mich über den zweiten Platz. Unser Ziel ist es weiterhin, uns für die WM zu qualifizieren und das ist noch über die Play-Offs möglich“, erklärte Trapattoni.

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