|
|
Deutschland: Immerhin redet keiner mehr von Kießling
Es war wie so oft im Fußball: Die Themen, die die Medien vor dem direkten Duell der beiden Mannschaften beherrschen, sind nach dem Abpfiff gar keine mehr. Das gilt auch für den Auftritt der deutschen Nationalmannschaft am Samstag, bei dem neuer Gesprächsstoff für alle Stammtische und Zeitungen entstand.
(db) Moskau. Wer ist eigentlich Stefan Kießling? Der Stürmer von Bayer Leverkusen wird sich die 90 Minuten der deutschen Nationalmannschaft am Samstag in Russland angesehen und festgestellt haben, dass die Wirklichkeit ihn von der Themenliste, die die deutschen Fans beschäftigt, gestrichen hat. Es war nicht so, dass Miroslav Klose als einziger Angreifer der DFB-Elf ein überragendes Spiel gemacht hätte. Das einzige Tor der Begegnung ging auf das Konto des Bayern-Stürmers – doch über die Offensive redete nach dem Schlusspfiff niemand mehr.
Verlagerung der Diskussion
Die Personalien Adler und Boateng rückten in den Mittelpunkt des Interesses. Der Leverkusener Torwart Rene Adler machte ein tolles Spiel und hielt mit seinen zahlreichen Paraden den Sieg gegen die Russen fest. „Das war das emotionalste Spiel meiner Karriere“, erklärte der Keeper hinterher. Er hielt, was zu halten war – und verlagerte damit die Diskussion von ganz vorne wieder nach ganz hinten: Die Torwartfrage wurde wieder aufgeworfen.
Enkes Chancen sinken
Eigentlich sollte ja Robert Enke in Moskau im Tor stehen, doch seine Erkrankung ließ einen Einsatz nicht zu. Nach der von Adler gezeigten Leistung ist es für den Hannoveraner Torwart Enke allerdings fast schon unmöglich geworden, in den DFB-Kasten zurückzukehren. Denn Adler hat in den beiden schwersten Quali-Spielen gegen Russland gezeigt, dass er in den wichtigen Partien überragende Leistungen bringt.
Zu schnell für Boateng
Bemüht, aber weniger erfolgreich verlief das Debüt von Hamburgs Jerome Boateng rechts in der Viererkette. Mit Vladimir Bystrov und Yuri Zhirkov hatte er zwei äußerst flinke Gegenspieler zu betreuen – und konnte sich zwei Mal nur mit einem Foul helfen, um eine Großchance zu verhindern. Es gab gelb-rot für Boateng und Jogi Löw hätte ruhig auch schon früher reagieren und die sich abzeichnende Ampelkarte durch die Einwechslung von Arne Friedrich verhindern können.
Glück gehabt
„Wir haben uns nicht hinten reingestellt, sondern nach vorne gespielt“, hatte Kapitän Michael Ballack nach dem Spiel erklärt. Das galt allerdings eigentlich nur für Phasen in der ersten Halbzeit. Da traf es die Analyse von Bundestrainer Löw schon besser: „In einigen Situationen hatten wir auch etwas Glück“, sagte Löw. Glück für ihn, dass er nach dem Spiel über einen Leverkusener Torwart reden durfte – und nicht über einen Leverkusener Stürmer, der zu Hause saß.
Eure Meinung: Ist das Thema Kießling jetzt erst einmal wieder erledigt?
Verlagerung der Diskussion
Die Personalien Adler und Boateng rückten in den Mittelpunkt des Interesses. Der Leverkusener Torwart Rene Adler machte ein tolles Spiel und hielt mit seinen zahlreichen Paraden den Sieg gegen die Russen fest. „Das war das emotionalste Spiel meiner Karriere“, erklärte der Keeper hinterher. Er hielt, was zu halten war – und verlagerte damit die Diskussion von ganz vorne wieder nach ganz hinten: Die Torwartfrage wurde wieder aufgeworfen.
Enkes Chancen sinken
Eigentlich sollte ja Robert Enke in Moskau im Tor stehen, doch seine Erkrankung ließ einen Einsatz nicht zu. Nach der von Adler gezeigten Leistung ist es für den Hannoveraner Torwart Enke allerdings fast schon unmöglich geworden, in den DFB-Kasten zurückzukehren. Denn Adler hat in den beiden schwersten Quali-Spielen gegen Russland gezeigt, dass er in den wichtigen Partien überragende Leistungen bringt.
Zu schnell für Boateng
Bemüht, aber weniger erfolgreich verlief das Debüt von Hamburgs Jerome Boateng rechts in der Viererkette. Mit Vladimir Bystrov und Yuri Zhirkov hatte er zwei äußerst flinke Gegenspieler zu betreuen – und konnte sich zwei Mal nur mit einem Foul helfen, um eine Großchance zu verhindern. Es gab gelb-rot für Boateng und Jogi Löw hätte ruhig auch schon früher reagieren und die sich abzeichnende Ampelkarte durch die Einwechslung von Arne Friedrich verhindern können.
Glück gehabt
„Wir haben uns nicht hinten reingestellt, sondern nach vorne gespielt“, hatte Kapitän Michael Ballack nach dem Spiel erklärt. Das galt allerdings eigentlich nur für Phasen in der ersten Halbzeit. Da traf es die Analyse von Bundestrainer Löw schon besser: „In einigen Situationen hatten wir auch etwas Glück“, sagte Löw. Glück für ihn, dass er nach dem Spiel über einen Leverkusener Torwart reden durfte – und nicht über einen Leverkusener Stürmer, der zu Hause saß.
Eure Meinung: Ist das Thema Kießling jetzt erst einmal wieder erledigt?
Goal.com-Flutlicht
/* empty because this one does not have controls */?>
-
Bensingers Bayern – Die FCB-Kolumne: Mit zwei Spitzen gegen dreckige Scheine?
KOLUMNE - Jede Woche gibt euch FCB-Reporter Maximilian Bensinger Einblick in sein Gefühlsleben. Was gibt es Neues an der Säbener Straße? Emotional und erschreckend subjektiv!
-
Mit Giovinco, M'Vila & van der Wiel: Die EM-Stars, die in diesem Sommer wechseln könnten
Die EM bietet den teilnehmenden Akteuren die Möglichkeit, sich ins Schaufenster zu stellen, um sich für neue Klubs zu empfehlen - wir bieten einen Überblick der Wechselkandidaten.
-
„Beckers Borussia“ - die Mönchengladbach-Kolumne: „Ersatzdroge“ Europameisterschaft
Wöchentlich nimmt Gregor Becker die Geschehnisse rund um Borussia Mönchengladbach aufs Korn. Was tut sich im Borussia-Park, wo zwickt es? Was läuft gut und was gibt es Neues?
-
Starte dein eigenes Tippspiel auf Kicktipp.de!
Ob Bundesliga, Fußball International oder EM 2012 - Tippe jetzt online gegen Freunde und Kollegen in deiner eigenen Tipprunde