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Spielbericht WM Qualifikation Europa (Gruppe 8): Irland - Italien
Die Gäste brauchten einen Punkt zur Teilnahme an der WM in Südafrika – und den holten sie sich im Auswärtsspiel. Der Weltmeister war als klarer Favorit angereist, doch die Mannschaft von Marcello Lippi machte es ganz spannend und kam erst in letzter Minute zum erlösenden Unentschieden.
Von Daniel BUSE
Dublin. In einem am Schluss dramatischen Spiel trennten sich Irland und Italien in der WM-Qualifikationsgruppe 8 2:2 (1:1)-Unentschieden. Für die Gäste war das der eine Punkt, der ihnen noch zur Teilnahme an der WM fehlte. Die Iren können sich wahrscheinlich mit der Teilnahme an den Play-Offs trösten.
PERSONAL & TAKTIK
In ihrem typischen 4-4-2 setzten die Iren vor allem auf die Qualitäten ihres Stürmerstars Robbie Keane. Bei den Italienern stellte Trainer Marcello Lippi Angelo Palombo im Mittelfeld auf und entschied sich bei den Stürmern für Antonio Di Natale und Vincenzo Iaquinta. Alberto Gilardino nahm zunächst nur auf der Bank Platz.
SPIELVERLAUF 1. HÄLFTE
Von 80.000 Zuschauern angefeuert legten die Iren gleich gut los und holten sich schnell die Belohnung in Form des 1:0-Führungstreffers ab: Einen Freistoß legte Aiden McGeady an die Strafraumkante zurück und von dort schoss Glenn Whelan die Kugel ins Netz (7.). Mit viel Einsatz und Kampfkraft beherrschten die Gastgeber auch danach noch die Begegnung und erst nach einer guten Viertelstunde bekamen die Italiener ein Bein an die Erde.
Es war der starke Andrea Pirlo, der zwei Mal für Mauro Camoranesi vorbereitete: Einmal traf der Angespielte den Ball nicht richtig (24.) – und einmal traf er perfekt (27.): Nach einem Eckstoß von Pirlo köpfte Camoranesi das 1:1 aus sechs Metern. Mit einem gerechten Unentschieden nach einer unterhaltsamen ersten Hälfte ging es in die Pause.
SPIELVERLAUF 2. HÄLFTE
Im zweiten Durchgang hatten wieder die Hausherren die erste gute Szene: John O’Shea scheiterte mit einem Kopfball an Gianluigi Buffon (49.). Die Italiener schienen dann alles im Griff zu haben: Große Möglichkeiten blieben zwar aus, aber es deutete sich das Unentschieden an, das den Gästen gereicht hätte.
Bis zur 88. Minute: Auf einmal stand Sean St. Ledger nach einem Freistoß von der linken Seite ganz frei und machte per Kopf das überraschende 2:1. Den Italienern blieben nur noch zwei Minuten – und die nutzten sie. In der 90. Minute machte der eingewechselte Alberto Gilardino mit einem Schuss aus neun Metern doch noch das 2:2.
SCHLÜSSELSPIELER & -SZENEN
Ganz klar: Das 2:2. Marcello Lippi hatte ein glückliches Händchen, als er Alberto Gilardino eine Viertelstunde vor Schluss brachte. Der Stürmer der Fiorentina bedankte sich auf seine Art und machte in der 90. Minute den 2:2-Ausgleich, der die jubelnden Italiener auf die Reise nach Südafrika schickte.
SPIELER DES SPIELS: Andrea PIRLO
Er war wieder einmal der Denker und Lenker der „Squadra Azzurra“. Im Mittelfeld bereitete er vor allem in der ersten Hälfte fast alle gefährlichen Angriffe der Gäste vor. Kein Zufall, dass es Pirlo war, der mit seinem Standard den Assist beim 1:1 von Camoranesi gab. Starkes Spiel des Milan-Manns.
SCHIEDSRICHTER: Terje Hauge (Norwegen)
SPIELNOTE: 7
Es war nicht immer hochklassig, aber sehr intensiv, was die beiden Mannschaften den 80.000 Zuschauern in Dublin boten. Und das ist ja auch etwas, was man als Beobachter gerne sieht. An Spannung waren die letzten Minuten nicht mehr zu überbieten.
Anmerkung: Die Notenskala reicht von 1 (Arbeitsverweigerung) bis 10 (Weltklasse).
Das Spiel in der Goal.com-Statistik
FAZIT
Tapfer kämpfende Iren und kühl zurückschlagende Italiener trennen sich gerechtermaßen 2:2-Unentschieden. Das interessante Spiel hatte keinen Sieger verdient – und beide Teams erreichten durch das Ergebnis ihre Teilziele.
Eure Meinung: Wie habt Ihr das Spiel zwischen Irland und Italien gesehen?
Dublin. In einem am Schluss dramatischen Spiel trennten sich Irland und Italien in der WM-Qualifikationsgruppe 8 2:2 (1:1)-Unentschieden. Für die Gäste war das der eine Punkt, der ihnen noch zur Teilnahme an der WM fehlte. Die Iren können sich wahrscheinlich mit der Teilnahme an den Play-Offs trösten.
PERSONAL & TAKTIK
In ihrem typischen 4-4-2 setzten die Iren vor allem auf die Qualitäten ihres Stürmerstars Robbie Keane. Bei den Italienern stellte Trainer Marcello Lippi Angelo Palombo im Mittelfeld auf und entschied sich bei den Stürmern für Antonio Di Natale und Vincenzo Iaquinta. Alberto Gilardino nahm zunächst nur auf der Bank Platz.
SPIELVERLAUF 1. HÄLFTE
Von 80.000 Zuschauern angefeuert legten die Iren gleich gut los und holten sich schnell die Belohnung in Form des 1:0-Führungstreffers ab: Einen Freistoß legte Aiden McGeady an die Strafraumkante zurück und von dort schoss Glenn Whelan die Kugel ins Netz (7.). Mit viel Einsatz und Kampfkraft beherrschten die Gastgeber auch danach noch die Begegnung und erst nach einer guten Viertelstunde bekamen die Italiener ein Bein an die Erde.
Es war der starke Andrea Pirlo, der zwei Mal für Mauro Camoranesi vorbereitete: Einmal traf der Angespielte den Ball nicht richtig (24.) – und einmal traf er perfekt (27.): Nach einem Eckstoß von Pirlo köpfte Camoranesi das 1:1 aus sechs Metern. Mit einem gerechten Unentschieden nach einer unterhaltsamen ersten Hälfte ging es in die Pause.
SPIELVERLAUF 2. HÄLFTE
Im zweiten Durchgang hatten wieder die Hausherren die erste gute Szene: John O’Shea scheiterte mit einem Kopfball an Gianluigi Buffon (49.). Die Italiener schienen dann alles im Griff zu haben: Große Möglichkeiten blieben zwar aus, aber es deutete sich das Unentschieden an, das den Gästen gereicht hätte.
Bis zur 88. Minute: Auf einmal stand Sean St. Ledger nach einem Freistoß von der linken Seite ganz frei und machte per Kopf das überraschende 2:1. Den Italienern blieben nur noch zwei Minuten – und die nutzten sie. In der 90. Minute machte der eingewechselte Alberto Gilardino mit einem Schuss aus neun Metern doch noch das 2:2.
SCHLÜSSELSPIELER & -SZENEN
Ganz klar: Das 2:2. Marcello Lippi hatte ein glückliches Händchen, als er Alberto Gilardino eine Viertelstunde vor Schluss brachte. Der Stürmer der Fiorentina bedankte sich auf seine Art und machte in der 90. Minute den 2:2-Ausgleich, der die jubelnden Italiener auf die Reise nach Südafrika schickte.
SPIELER DES SPIELS: Andrea PIRLO
Er war wieder einmal der Denker und Lenker der „Squadra Azzurra“. Im Mittelfeld bereitete er vor allem in der ersten Hälfte fast alle gefährlichen Angriffe der Gäste vor. Kein Zufall, dass es Pirlo war, der mit seinem Standard den Assist beim 1:1 von Camoranesi gab. Starkes Spiel des Milan-Manns.
SCHIEDSRICHTER: Terje Hauge (Norwegen)
SPIELNOTE: 7
Es war nicht immer hochklassig, aber sehr intensiv, was die beiden Mannschaften den 80.000 Zuschauern in Dublin boten. Und das ist ja auch etwas, was man als Beobachter gerne sieht. An Spannung waren die letzten Minuten nicht mehr zu überbieten.
Anmerkung: Die Notenskala reicht von 1 (Arbeitsverweigerung) bis 10 (Weltklasse).
Das Spiel in der Goal.com-Statistik
FAZIT
Tapfer kämpfende Iren und kühl zurückschlagende Italiener trennen sich gerechtermaßen 2:2-Unentschieden. Das interessante Spiel hatte keinen Sieger verdient – und beide Teams erreichten durch das Ergebnis ihre Teilziele.
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