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Showdown in Dublin: Italien will im Spitzenspiel gegen Irland die Qualifikation unter Dach und Fach bringen, während die von Giovanni Trapattoni trainierten Iren nach dem letzten Strohhalm greifen. Ein Sieg gegen den Weltmeister ist Pflicht, um die Italiener noch vom ersten Platz verdrängen zu können.

(fb) Berlin. Für Irland ist es die letzten Chance auf die direkte Qualifikation zur Weltmeisterschaft, Titelverteidiger Italien will dagegen endgültig die Tickets für Südafrika eintüten. Die beiden ungeschlagenen Teams der Gruppe Acht treffen am Samstagabend in Dublin aufeinander (Anstoß 21 Uhr, Goal.com berichtet für Euch mit einem LIVE-Ticker aus dem „Croke Park“). Die Voraussetzungen sind dabei klar: Italien hat vier Punkte Vorsprung auf den Verfolger von der Insel, schon ein Zähler reicht, um die direkte Qualifikation perfekt zu machen. Die müssen dagegen unbedingt siegen und dann auch am abschließenden Spieltag am nächsten Mittwoch auf einen Patzer der „Azzurri“ hoffen.

„Fahren nach Irland um zu gewinnen“


Italiens Schlussmann Gianluigi Buffon, der in den letzten Spielen für die Nationalmannschaft teilweise überragende Leistungen brachte, rechnet mit einer ganz schwierigen Aufgabe: „Wir spielen gegen einen harten Gegner. Ich erwarte einige haarige Momente während des Spiels. Ob ich mit einem Unentschieden zufrieden wäre? Das kann man so vorher nicht sagen, aber wenn das Ende das Resultat ist, dann könnte ich mich nicht beschweren.“ Offensivspieler Simone Pepe sieht es ähnlich: „Uns reicht ein Unentschieden. Doch wir fahren dorthin, um zu gewinnen, nicht um auf Remis zu spielen.“

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Hoffnung auf den Heimvorteil


Für Giovanni Trapattoni und sein Trainerteam ist das Match etwas Besonderes, schließlich trifft er mit Irland auf sein Heimatland, das er in seiner Laufbahn auch schon betreut hat. Trapattonis Assistent Marco Tardelli sagte dazu: „Natürlich ist es etwas ganz Spezielles für uns Italiener im Ausland gegen Italien zu spielen. Doch wir werden diese Partie wie Profis angehen. Wir sind uns der Stärke unseres Gegner bewusst, aber die 70.000 Fans im 'Croke Park' werden uns helfen. Wir zählen auf sie.“

Trappatoni glaubt an die Überraschung


Ebenso wie die Italien ist auch die irische Mannschaft noch ohne Niederlage, hat allerdings zwei Siege weniger auf dem Konto. „Wir haben uns von Spiel zu Spiel verbessert. Im Fußball ist alles möglich. Italien kann beide Spiele verlieren und wir können uns stattdessen als Erster qualifizieren. Doch das Wichtigste ist, dass wir an unsere eigenen Fähigkeiten glauben. Wir können gegen jede Mannschaft gewinnen“, macht Trapattoni seinen Schützlingen Mut.

Bulgarien hofft noch


Hinter den beiden Spitzenteams lauert Bulgarien noch auf die letzte, kleine Chance. Fünf Punkte liegt die Mannschaft von Trainer Stanimir Stoilov hinter Irland. Sollten die Iren beide Spiele verlieren und die Bulgaren dafür beide Spiele gewinnen, rutschten sie noch in die Relegation. Der erste Schritt in diese Richtung soll am Samstag auf Zypern gemacht werden. Außerdem stehen sich im Kellerduell Montenegro und Georgien gegenüber. Beide Mannschaften sind noch sieglos und wollen diese Serie beenden.

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