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Vorschau WM-Qualifikation Europa: Gruppe 9
Wer meint, nur weil die Niederlande sich bereits vor Wochen für die Fußballweltmeisterschaft 2010 in Südafrika qualifiziert haben, sei die Luft in der Gruppe 9 raus, der irrt gewaltig. Am letzten und achten Spieltag kommt es nämlich zum ultimativen Showdown: Gleich drei Teams haben noch die Chance in die Play-Offs einzuziehen: Norwegen, Mazedonien sowie Schottland. Doch selbst Siegen könnte für den Besten des Trios nicht reichen, um nach Johannesburg zu fahren...
Von François DUCHATEAU
Glasgow. Die Isländer spielen im wahrsten Sinne des Wortes keine Rolle mehr. Abgeschlagen auf dem letzten Platz mit fünf Punkten muss man nicht mehr mit den Skandinaviern rechnen, die bereits alle acht Partien absolviert haben.
Schottland hat die besten Karten
Die besten Karten auf die Play-Offs hat ganz klar Schottland. Die „Bravehearts“ haben drei Punkte Vorsprung auf die beiden Verfolger Norwegen und Mazedonien, die jeweils sieben Zähler auf dem Tacho haben. Den Briten würde also ein Remis reichen gegen den souveränen Tabellenführer Holland, um Zweiter zu werden. Doch dies allein könnte nicht ausreichen, um in die Entscheidungsrunde zu kommen, denn nur die acht von neun besten Gruppenzweiten ziehen auch in die Play-Offs ein. Und die Bilanz der Schotten ist insgesamt eher mäßig, ließ man doch viele Punkte liegen. Nicht umsonst beträgt der Rückstand auf die Niederlande satte elf Zähler. Ein Sieg muss also die Marschroute sein für die Burley-Elf. Einerseits hat sich „Oranje“ zwar bereits qualifiziert und die „Elftal“ wird sicher nicht einsatztechnisch über ihr Limit hinausgehen, aber andererseits dürfte der dominante Holland-Express auch ohne Vollgas kein Selbstläufer für Schottland werden, zumal Nationaltrainer Bert van Marwijk seine weiße Weste keineswegs beschmutzen lassen will.
Kein Leerlauf bei Oranje: Stars wie Huntelaar und van der Vaart kämpfen um die Startelf
Bei den Niederlanden will man alles andere als Federn lassen. Zu groß ist der Konkurrenzkamp im Kader, wo Weltklasse-Kicker wie Klaas-Jan Huntelaar oder Rafael van der Vaart ihren Platz in der Startelf anstreben. Dort haben derzeit Rackerer Dirk Kuijt im Sturm, als auch Wesley Sneijder die Nase vorn. Letzterer Zog sich eine – wie sich mittlerweile herausstellte: doch nicht so ernste – Verletzung zu und ist ebenso ein Fragezeichen bei den Niederlanden wie Ajax-Torwart Maarten Stekelenburg. Inter-Coach Jose Mourinho empfahl Bert van Marwijk, Sneijder einzusetzen, aber unnötig Risiko wird der Ex-BVB-Übungsleiter sicher nicht eingehen.
Burley spricht vom „wichtigsten Spiel seines Lebens“
Die Schotten wollen unbedingt auf Sieg spielen. Trainer George Burley sprach von einer „Do-or-Die“-Schlacht. „Das Spiel gegen die Niederlande ist das wichtigste in meinem Leben“, sagte Burley im Anschluss an den 2:0-Sieg gegen Mazedonien. „Ich habe zwar Ipswich Town auf europäischer Bühne gecoacht, aber so ein Duell wie jetzt habe ich noch nicht miterlebt. Denn es gibt doch nichts Schöneres, als mit seiner eigenen Nation zu einer Weltmeisterschaft zu fahren! Natürlich haben die Niederlande Spieler von Weltklasse, aber es muss sich zeigen, wie die Jungs derzeit mental drauf sind. Nicht vergessen: Schon einmal haben wir im Hamden Park Holland bezwungen. Und am Mittwoch werden über 50.000 Fans sowie alle Spieler bereit sein, den Kampf anzunehmen – hört auf meine Worte.“
Norwegen bereit für den Ernstfall
In Norwegen will man für den Fall der Fälle, dass „Oranje“ seine Siegestour fortsetzt, gewappnet sein. „Es ist wichtig, dass wir Mazedonien schlagen“, gab Nationaltrainer Egil Olsen vor. Ein wenig frustriert zeigten die Skandinavier sich schon bei der Nordschlacht in Island nur einen Punkt erbeutet zu haben, aber „die Hoffnung stirbt zuletzt“, lautet das Credo vor dem letzten Spiel gegen Mazedonien, die bekanntlich kein leichter Gegner sind und den beiden anderen Nationen nur zu gerne in die Suppe spucken wollen. Mit dabei für die Nordlichter ist wieder Frederik Winsens. Mit ihm will Olsen auf Sieg spielen und die Kritik an seine Person verstummen lassen.
Was meint ihr: Schottland, Mazedonien oder Norwegen – wer wird Gruppenzweiter? Wer wird die Nase vorn haben in Glasgow? Die Kampfeslust der Schotten? Oder sind die Holländer zu übermächtig, um eine Klatsche zu kassieren?
Glasgow. Die Isländer spielen im wahrsten Sinne des Wortes keine Rolle mehr. Abgeschlagen auf dem letzten Platz mit fünf Punkten muss man nicht mehr mit den Skandinaviern rechnen, die bereits alle acht Partien absolviert haben.
Schottland hat die besten Karten
Die besten Karten auf die Play-Offs hat ganz klar Schottland. Die „Bravehearts“ haben drei Punkte Vorsprung auf die beiden Verfolger Norwegen und Mazedonien, die jeweils sieben Zähler auf dem Tacho haben. Den Briten würde also ein Remis reichen gegen den souveränen Tabellenführer Holland, um Zweiter zu werden. Doch dies allein könnte nicht ausreichen, um in die Entscheidungsrunde zu kommen, denn nur die acht von neun besten Gruppenzweiten ziehen auch in die Play-Offs ein. Und die Bilanz der Schotten ist insgesamt eher mäßig, ließ man doch viele Punkte liegen. Nicht umsonst beträgt der Rückstand auf die Niederlande satte elf Zähler. Ein Sieg muss also die Marschroute sein für die Burley-Elf. Einerseits hat sich „Oranje“ zwar bereits qualifiziert und die „Elftal“ wird sicher nicht einsatztechnisch über ihr Limit hinausgehen, aber andererseits dürfte der dominante Holland-Express auch ohne Vollgas kein Selbstläufer für Schottland werden, zumal Nationaltrainer Bert van Marwijk seine weiße Weste keineswegs beschmutzen lassen will.
Kein Leerlauf bei Oranje: Stars wie Huntelaar und van der Vaart kämpfen um die Startelf
Bei den Niederlanden will man alles andere als Federn lassen. Zu groß ist der Konkurrenzkamp im Kader, wo Weltklasse-Kicker wie Klaas-Jan Huntelaar oder Rafael van der Vaart ihren Platz in der Startelf anstreben. Dort haben derzeit Rackerer Dirk Kuijt im Sturm, als auch Wesley Sneijder die Nase vorn. Letzterer Zog sich eine – wie sich mittlerweile herausstellte: doch nicht so ernste – Verletzung zu und ist ebenso ein Fragezeichen bei den Niederlanden wie Ajax-Torwart Maarten Stekelenburg. Inter-Coach Jose Mourinho empfahl Bert van Marwijk, Sneijder einzusetzen, aber unnötig Risiko wird der Ex-BVB-Übungsleiter sicher nicht eingehen.
Burley spricht vom „wichtigsten Spiel seines Lebens“
Die Schotten wollen unbedingt auf Sieg spielen. Trainer George Burley sprach von einer „Do-or-Die“-Schlacht. „Das Spiel gegen die Niederlande ist das wichtigste in meinem Leben“, sagte Burley im Anschluss an den 2:0-Sieg gegen Mazedonien. „Ich habe zwar Ipswich Town auf europäischer Bühne gecoacht, aber so ein Duell wie jetzt habe ich noch nicht miterlebt. Denn es gibt doch nichts Schöneres, als mit seiner eigenen Nation zu einer Weltmeisterschaft zu fahren! Natürlich haben die Niederlande Spieler von Weltklasse, aber es muss sich zeigen, wie die Jungs derzeit mental drauf sind. Nicht vergessen: Schon einmal haben wir im Hamden Park Holland bezwungen. Und am Mittwoch werden über 50.000 Fans sowie alle Spieler bereit sein, den Kampf anzunehmen – hört auf meine Worte.“
Norwegen bereit für den Ernstfall
In Norwegen will man für den Fall der Fälle, dass „Oranje“ seine Siegestour fortsetzt, gewappnet sein. „Es ist wichtig, dass wir Mazedonien schlagen“, gab Nationaltrainer Egil Olsen vor. Ein wenig frustriert zeigten die Skandinavier sich schon bei der Nordschlacht in Island nur einen Punkt erbeutet zu haben, aber „die Hoffnung stirbt zuletzt“, lautet das Credo vor dem letzten Spiel gegen Mazedonien, die bekanntlich kein leichter Gegner sind und den beiden anderen Nationen nur zu gerne in die Suppe spucken wollen. Mit dabei für die Nordlichter ist wieder Frederik Winsens. Mit ihm will Olsen auf Sieg spielen und die Kritik an seine Person verstummen lassen.
Was meint ihr: Schottland, Mazedonien oder Norwegen – wer wird Gruppenzweiter? Wer wird die Nase vorn haben in Glasgow? Die Kampfeslust der Schotten? Oder sind die Holländer zu übermächtig, um eine Klatsche zu kassieren?
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Norwegen - Kroatien
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Norwegen 0-2 Kroatien
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Norwegen 1-3 Kroatien
- 8.94 %
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