|
|
WM-Qualifikation Gruppe 7 Analyse: So steht´s – so geht’s weiter
Es grüßt der EM-Ausrichter aus Österreich von unten! Statt in hohen Bergregionen der Tabelle zu lachen, lassen die Rot-Weißen kein Fettnäpfchen aus, auf dem Weg zur Weltmeisterschaft 2010, dessen Steine für Österreich längst zu scheinbar unüberwindbaren Felsen gereift sind. Nicht gerade in Ruhm gebadet hat auch die Delegation aus Frankreich. Und so sind die besten beiden Teams der Gruppe sieben nach dem WM-Quali-Jahr 2008 Serbien und Litauen.
Von Dennis WEINACHT
Wien. Sensationell, überragend, genial – Was titelten die österreichischen Journalisten nicht alles an jenem 6. September 2008. Die Österreicher hatten gerade in einer unglaublichen Schlacht die Franzosen mit 3:1 vom Feld gejagt. Danach waren sich doch alle einig: Die Elf von Karel Brückner schien schon jetzt der klare Favorit der Gruppe zu sein, oder zumindest doch ein heißer Anwärter auf den ersten Platz. Pustekuchen! Nur vier Tage später war jegliche Euphorie im Land wieder verflogen. Plötzlich schien aus der Fußball-Nation wieder ein Land des Wintersportes geworden zu sein. Warum? Die Nationalmannschaft verlor in Litauen mit 0:2. Wie nur kann eine Auswahl erst Frankreich mit so viel Bravour schlagen, um dann gegen Litauen zu unterliegen? Noch aber waren die Hoffnungen da, dass es sich dabei nur um einen Ausrutscher handeln würde.
Egal, dann musste eben der Arbeitssieg gegen die Färöer etwas höher ausfallen. Aber auch der blieb gänzlich aus. Auch auf der kalten und windigen Insel kassierten die Österreicher nicht den „Dreier“, holten nur ein Remis (1:1). Den vorläufigen Tiefschlag gab es dann am vergangenen Mittwoch, mit der 1:3-Klatsche gegen starke Serben. Seither ist der Ton, der anfänglich noch so euphorisch durch die verschneiten Alpenberge hallte, bedeutend rauer geworden. Wie es nun weitergeht bleibt abzuwarten. Klar ist nur eins: Der umjubelte Sieg gegen Frankreich ist plötzlich nichts mehr wert...
Frankreich geizt und ändert nichts
Nicht viel wert waren bisher auch die Auftritte der Franzosen. Nach besagter Niederlage gegen Österreich holten sie zwar einen Sieg gegen Serbien (2:1), schafften dann aber in Rumänien nur ein Unentschieden (2:2). Vier Punkte aus drei Spielen – zu wenig! Nach dem frühen Aus bei der Europameisterschaft war der Druck schon vor der Qualifikation enorm groß auf Raymond Domenech und seine Spieler. Nun droht sogar das Quali-Aus bei der Weltmeisterschaft, was aber die Verantwortlichen nicht abschreckt. Weiterhin halten sie an ihrem Trainer fest. Der hingegen hört nur noch Schreie aus dem eigenen Land, die nach einem neuen Trainer rufen. „Domenech muss weg!“, fordern viele. Aber er bleibt! Hoffentlich – so denken die Fans – verkalkuliert sich der Verband nicht!
Serbien und Litauen – Die Überraschungen
Und da die Favoriten sich im Patzen fast selbst übertrumpfen, können die vermeidlich „kleineren“ aus Serbien und Litauen mit neun (!) Punkten die Tabellenführung übernehmen. Man kann diesen Nationen nur das größte Maß an Respekt zollen. Mit Leidenschaft, Kampf und Herz erarbeiteten sie sich eine gute Ausgangslage für den zweiten Teil der Quali im Jahr 2009. Zumal sie schon fünf Zähler Vorsprung auf die Verfolger aus Österreich und Frankreich haben.
Möglicherweise waren die „Großen“ der Gruppe davon überrascht, wie spielerisch sicher die Überraschungsteams auftraten. Doch genau das macht doch den Fußball als Massensport so interessant!
Rumänien enttäuscht
Im Keller der Tabelle hängen Rumänien und die Färöer fest. Während man von Letzteren auch nur wenig erwartet hatte, enttäuschten die Rumänen doch auf voller Länge. Bereits das 0:3 zum Auftakt zuhause gegen Litauen sorgte für mächtig Wirbel. Der Sieg gegen die Färöer und das Remis gegen Frankreich versöhnten dann immerhin wieder ein wenig. Noch ist für die Kicker aus Rumänien nichts verloren, ebenso wie für Frankreich und Österreich!
Hammer zum Auftakt
Richtig kritisch könnte es aber für „Les Bleus“ bereits am ersten Spieltag nach der Winterpause werden. Dann gastieren sie in Litauen, wo ein Sieg Pflicht sein muss. Wenn auch dort eine Niederlage eingefahren werden sollte, wird es wohl selbst für den Verband unmöglich sein, an Domenech festzuhalten. An diesem Tag spielen dann auch die Rumänen im eigenen Land gegen Serbien. Man stelle sich nur vor, wenn die beiden besten Teams der Gruppe sieben auch diese Spiele gewinnen würden...
Eure Meinung: Schaffen Österreich und Frankreich noch die Wende? Oder hängen die Kicker aus Litauen und Serbien doch die Konkurrenz ab? Und was kann man noch von Rumänien erwarten?
Wien. Sensationell, überragend, genial – Was titelten die österreichischen Journalisten nicht alles an jenem 6. September 2008. Die Österreicher hatten gerade in einer unglaublichen Schlacht die Franzosen mit 3:1 vom Feld gejagt. Danach waren sich doch alle einig: Die Elf von Karel Brückner schien schon jetzt der klare Favorit der Gruppe zu sein, oder zumindest doch ein heißer Anwärter auf den ersten Platz. Pustekuchen! Nur vier Tage später war jegliche Euphorie im Land wieder verflogen. Plötzlich schien aus der Fußball-Nation wieder ein Land des Wintersportes geworden zu sein. Warum? Die Nationalmannschaft verlor in Litauen mit 0:2. Wie nur kann eine Auswahl erst Frankreich mit so viel Bravour schlagen, um dann gegen Litauen zu unterliegen? Noch aber waren die Hoffnungen da, dass es sich dabei nur um einen Ausrutscher handeln würde.
Egal, dann musste eben der Arbeitssieg gegen die Färöer etwas höher ausfallen. Aber auch der blieb gänzlich aus. Auch auf der kalten und windigen Insel kassierten die Österreicher nicht den „Dreier“, holten nur ein Remis (1:1). Den vorläufigen Tiefschlag gab es dann am vergangenen Mittwoch, mit der 1:3-Klatsche gegen starke Serben. Seither ist der Ton, der anfänglich noch so euphorisch durch die verschneiten Alpenberge hallte, bedeutend rauer geworden. Wie es nun weitergeht bleibt abzuwarten. Klar ist nur eins: Der umjubelte Sieg gegen Frankreich ist plötzlich nichts mehr wert...
Frankreich geizt und ändert nichts
Nicht viel wert waren bisher auch die Auftritte der Franzosen. Nach besagter Niederlage gegen Österreich holten sie zwar einen Sieg gegen Serbien (2:1), schafften dann aber in Rumänien nur ein Unentschieden (2:2). Vier Punkte aus drei Spielen – zu wenig! Nach dem frühen Aus bei der Europameisterschaft war der Druck schon vor der Qualifikation enorm groß auf Raymond Domenech und seine Spieler. Nun droht sogar das Quali-Aus bei der Weltmeisterschaft, was aber die Verantwortlichen nicht abschreckt. Weiterhin halten sie an ihrem Trainer fest. Der hingegen hört nur noch Schreie aus dem eigenen Land, die nach einem neuen Trainer rufen. „Domenech muss weg!“, fordern viele. Aber er bleibt! Hoffentlich – so denken die Fans – verkalkuliert sich der Verband nicht!
Serbien und Litauen – Die Überraschungen
Und da die Favoriten sich im Patzen fast selbst übertrumpfen, können die vermeidlich „kleineren“ aus Serbien und Litauen mit neun (!) Punkten die Tabellenführung übernehmen. Man kann diesen Nationen nur das größte Maß an Respekt zollen. Mit Leidenschaft, Kampf und Herz erarbeiteten sie sich eine gute Ausgangslage für den zweiten Teil der Quali im Jahr 2009. Zumal sie schon fünf Zähler Vorsprung auf die Verfolger aus Österreich und Frankreich haben.
Möglicherweise waren die „Großen“ der Gruppe davon überrascht, wie spielerisch sicher die Überraschungsteams auftraten. Doch genau das macht doch den Fußball als Massensport so interessant!
Rumänien enttäuscht
Im Keller der Tabelle hängen Rumänien und die Färöer fest. Während man von Letzteren auch nur wenig erwartet hatte, enttäuschten die Rumänen doch auf voller Länge. Bereits das 0:3 zum Auftakt zuhause gegen Litauen sorgte für mächtig Wirbel. Der Sieg gegen die Färöer und das Remis gegen Frankreich versöhnten dann immerhin wieder ein wenig. Noch ist für die Kicker aus Rumänien nichts verloren, ebenso wie für Frankreich und Österreich!
Hammer zum Auftakt
Richtig kritisch könnte es aber für „Les Bleus“ bereits am ersten Spieltag nach der Winterpause werden. Dann gastieren sie in Litauen, wo ein Sieg Pflicht sein muss. Wenn auch dort eine Niederlage eingefahren werden sollte, wird es wohl selbst für den Verband unmöglich sein, an Domenech festzuhalten. An diesem Tag spielen dann auch die Rumänen im eigenen Land gegen Serbien. Man stelle sich nur vor, wenn die beiden besten Teams der Gruppe sieben auch diese Spiele gewinnen würden...
Eure Meinung: Schaffen Österreich und Frankreich noch die Wende? Oder hängen die Kicker aus Litauen und Serbien doch die Konkurrenz ab? Und was kann man noch von Rumänien erwarten?
Dein Tipp Wähle Partie
Frankreich - Serbien
Tipp abgegeben
Most Popular Predictions
-
Frankreich 2-1 Serbien
- 14.4 %
-
Frankreich 2-0 Serbien
- 13.95 %
-
Frankreich 3-1 Serbien
- 12.03 %
Goal.com-Flutlicht
/* empty because this one does not have controls */?>
-
Bensingers Bayern – Die FCB-Kolumne: Mit zwei Spitzen gegen dreckige Scheine?
KOLUMNE - Jede Woche gibt euch FCB-Reporter Maximilian Bensinger Einblick in sein Gefühlsleben. Was gibt es Neues an der Säbener Straße? Emotional und erschreckend subjektiv!
-
Mit Rio Ferdinand, Domenico Criscito & Marko Marin: Große Namen, die bei der EM fehlen
Die endgültigen Aufgebote der 16 EM-Teilnehmer sind bekannt. Bei der Auswahl der Nationaltrainer sind hochgehandelte Akteure außen vorgeblieben - wir präsentieren einige davon.
-
„Beckers Borussia“ - die Mönchengladbach-Kolumne: „Ersatzdroge“ Europameisterschaft
Wöchentlich nimmt Gregor Becker die Geschehnisse rund um Borussia Mönchengladbach aufs Korn. Was tut sich im Borussia-Park, wo zwickt es? Was läuft gut und was gibt es Neues?
-
Starte dein eigenes Tippspiel auf Kicktipp.de!
Ob Bundesliga, Fußball International oder EM 2012 - Tippe jetzt online gegen Freunde und Kollegen in deiner eigenen Tipprunde