Weiter Krawalle in Ägypten
Nach der verpassten Qualifikation zur Endrunde der Weltmeisterschaft 2010 hat es in Ägypten auch am Freitag schwere Ausschreitungen gegeben. In der Regierung herrscht Ratlosigkeit und die staatlichen Sicherheits-Mittel sind bis aufs Letzte gefordert.
Botschafter abberufen
Mittlerweile hat auch die Regierung entsprechend reagiert: Der algerische Botschafter in Ägypten musste ins Außenministerium zur Beratung. Dabei war ebenfalls der ägyptische Botschafter Algeriens dabei, welcher extra abberufen wurde. Zudem äußerte sich der Geschäftsmann Alaa Mubarak, Sohn des Staatspräsidenten. Er erklärte, dass „Terror und Feindseligkeit“ nicht akzeptiert werden dürften. Ägypten hatte am Mittwoch nach einer 0:1-Niederlage gegen Algerien im Sudan die Endrunde der anstehenden Weltmeisterschaft verpasst.
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