Flop of the Match: Aleksandr Anyukov
Eigentlich ist gerade bei den wichtigen Spielen in einer Mannschaft die Riege der Führungskräfte gefordert. Wichtig und relevant war das Match gegen Slowenien für die Russen allemal. Nach dem 2:1-Erfolg im Hinspiel sollte doch das Rückspiel machbar sein. So traten die Gäste dann aber auch auf unkonzentriert, passiv und phasenweise fast schon arrogant. So konnte die Mannschaft auch in Slowenien nicht bestehen. Das wissen nun alle, auch Aleksandr Anyukov.
Schwach und behäbig
Denn es war schon verwunderlich, dass ausgerechnet die so erfahrenen Kicker überhaupt nicht mit dem Kopf auf dem Platz zu sein schienen. Anyukov hat in seiner Laufbahn schon so viel erlebt, Titel gefeiert. Gerade ein Akteur wie er hätte wissen müssen, dass es nicht einfach würde in Slowenien. Die Fans feuerten ihre heimische Mannschaft euphorisch an und nach dem Rückstand sollte es nicht unbedingt leichter werden. Aber er war dennoch eine Enttäuschung, weil er über die gesamten 90 Minuten seine spielerische Klasse nicht einmal andeuten konnte. Zudem war er oft nicht präsent in den Zweikämpfen und sein fehlerhaftes Stellungsspiel sorgte immer wieder für Gefahr im eigenen Strafraum.
Keine Chance auf Erfolge
So war auch er maßgeblich daran beteiligt, dass sich seine Delegation die Weltmeisterschaft im kommenden Jahr nur von der heimischen Couch aus ansehen wird. Anyukov hatte in seinem Leben schon so viele Titel erringen können. Die russische Meisterschaft, den UEFA-Cup, den UEFA-Supercup und so viele Trophäen mehr zieren seine Vitrine. Aber 2010 wird er sich mit einem Titel nicht mehr bereichern können: dem des Weltmeisters.
Eure Meinung: Wer war Euer „Flop of the Match“?
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