Flop of the Match: Sayed Mohamed
Eigentlich würde man von einem erfahrenen Spieler erwarten, dass er seine Nerven in einem solchen Spiel absolut im Griff hat. Aber bei Sayed Mohamed war dies nicht der Fall gewesen. Er machte gegen Neuseeland keine gute Partie und mit seinem verschossenen Elfmeter vergab er die beste Chance des Spiels für den Bahrain.
Entscheidende Szene vergeben
Denn er hatte die beste Möglichkeit der Partie. Nach 51 Minuten zeigte der Unparteiische aus Uruguay auf den Punkt. Nach einem Foul gab es nun die Möglichkeit für den Bahrain, das Spiel auszugleichen und dann vielleicht ganz und gar zu drehen. Es war kein Zufall, dass ausgerechnet Mohamed antreten sollten. Immerhin bestritt er gerade sein 59. Länderspiel. Die Erfahrung sollte ihm nun in dieser sehr schweren Phase helfen. Er trat an, übernahm die Verantwortung – und verschoss. Viel zu unplatziert knallte er das Leder aufs Tor, so dass der neuseeländische Torhüter Mark Paston halten konnte. Für Mohamed war es unfassbar. Er wollte doch hier die Wende einleiten, stattdessen besiegelte er den Tiefpunkt seiner Mannschaft.
Enttäuschung riesen groß
Nicht nur für den 26-Jährigen, der normalerweise im Dress des Vereins Al-Khor spielt, war es eine unglaubliche Enttäuschung. Erst 2005 war die Mannschaft im letzten Play-Off an Trinidad und Tobago gescheitert. Nun schon wieder. Neuseeland hieß zwar dieses Mal der Gegner, aber die Niederlage fühlt sich wohl gleich an. Und alle fragen sich wohl irgendwie insgeheim: Was wäre wohl passiert, hätte Sayed Mohamed in der 51. Minute einen kühlen Kopf bewahrt?
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