Boliviens Profis boykottieren Nationalmannschaft
Stellt Euch vor es ist Länderspiel und der Nationaltrainer steht ohne Spieler da. Das ist jetzt in Bolivien der Fall. Die bolivianischen Nationalspieler boykottieren die beiden noch anstehenden WM-Quali Spiele gegen Brasilien (11.10.) und Peru (14.11.).
(tp) La Paz. Die Spieler-Vereinigung Fabol hatte bereits vor zwei Wochen den Entschluss gefasst, die Spiele zu bestreiken, nachdem Nationaltrainer Erwin Sanchez die Profis nominierte.
Mehr Geld
Hintergrund des Boykotts: Fabol fordert eine komplette Umstrukturierung des Fußballs, der in Bolivien in einer tiefen Krise steckt. Die Profis wollen die Gründung einer zentralen Dachorganisation statt der momentanen Aufteilung von Kompetenzen zwischen Fachverband, Liga und nationalem Sportverband sowie höhere Gehälter.
Unbedeutende Spiele
Die beiden WM-Quali Spiele sind übrigens absolut unbedeutend geworden, nachdem weder Bolivien noch Peru die Quali für Südafrika noch schaffen können und Brasilien bereits durch ist.
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