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Yesterday: Argentinien - Brasilien (WM 1978)
In der Nacht zu Sonntag steigt in der WM-Qualifikation der Südamerika- Klassiker zwischen Argentinien und Brasilien (ab 2.30 Uhr Liveticker bei Goal.com). Bislang standen sich beide Mannschaften 85 Mal gegenüber. Goal.com blickt auf eins der wohl schlechtesten Spiele beider Teams zurück – beim 0:0 während der Zwischenrunde bei der Weltmeisterschaft 1978 wurde getreten und gestoßen, was das Zeug hält – toller Fußball und Tore waren Fehlanzeige.
Von Torsten Pauly
Es sollte das Superduell, das vorweggenommene WM-Traumfinale werden, als sich am 18. Juni 1978 Argentinien und Brasilien in der damaligen Zwischenrunde in Rosario gegenüberstanden. Beide Teams hatten ihre Auftaktspiele in der Vierergruppe gegen Polen bzw. Peru gewonnen. Da sich aber nur der Gruppenerste für das Finale qualifizierte, ging es schon um sehr viel.
Brasilien untergetaucht
Und schon im Vorfeld gab es die üblichen Plänkeleien. Die Brasilianer reisten eine Tag vorm Spiel in Rosario an, landeten extra 45 Minuten vorm geplanten Termin, um der wartenden Journalistenmeute aus dem Weg zu gehen und verschwanden inkognito in einem Bus, der auf dem Rollfeld auf die Mannschaft wartete. Von dort ging es auch nicht ins gebuchte Hotel, das bereits die argentinischen Fans mit Mopeds und Autos laut hupend umkurvten, um die vermeintlichen Stars der Selecao nicht zur Ruhe kommen zu lassen – doch die schliefen außerhalb der Stadt.
Enormer Druck, Wilde Treterei
Der Druck auf WM-Gastgeber Argentinien ist enorm – aber auch von der brasilianischen Nationalmannschaft wird in der Heimat nichts anderes erwartet als der WM-Titel. Das Spiel beginnt und wird nach wenigen Sekunden bereits wieder unterbrochen: Argentiniens Stürmerstar Luque bekommt gleich zu Beginn einen Schlag in die Magengegend. Der rastet danach völlig aus, tritt einem Gegenspieler in die Beine, rempelt einem anderen in die Seite und kommt mit gestrecktem Bein Brasiliens Oscar entgegen geflogen.
Nur vier Mal Gelb
Ein Wunder, dass der ungarische Schiedsrichter Palotai erst kurz vor der Halbzeit die erste gelbe Karte zückt, insgesamt nur vier Mal den gelben Karton auspackt. Und das, obwohl er das Spiel 53 Mal wegen Foulspiels unterbrechen musste, wie fleißige Statistiker damals notiert hatten - jedes dritte davon war quasi gelbwürdig. Ein gutes Spiel kam dadurch zu keinem Zeitpunkt zustande.
Torloser Klassiker
Die beiden starken Torhüter Fillol und Leao vereitelten die wenigen Chancen auch noch souverän, so dass Spiel vor 40.000 fanatischen Zuschauern ohne Tore endete.
Aber seht selbst!
Es sollte das Superduell, das vorweggenommene WM-Traumfinale werden, als sich am 18. Juni 1978 Argentinien und Brasilien in der damaligen Zwischenrunde in Rosario gegenüberstanden. Beide Teams hatten ihre Auftaktspiele in der Vierergruppe gegen Polen bzw. Peru gewonnen. Da sich aber nur der Gruppenerste für das Finale qualifizierte, ging es schon um sehr viel.
Brasilien untergetaucht
Und schon im Vorfeld gab es die üblichen Plänkeleien. Die Brasilianer reisten eine Tag vorm Spiel in Rosario an, landeten extra 45 Minuten vorm geplanten Termin, um der wartenden Journalistenmeute aus dem Weg zu gehen und verschwanden inkognito in einem Bus, der auf dem Rollfeld auf die Mannschaft wartete. Von dort ging es auch nicht ins gebuchte Hotel, das bereits die argentinischen Fans mit Mopeds und Autos laut hupend umkurvten, um die vermeintlichen Stars der Selecao nicht zur Ruhe kommen zu lassen – doch die schliefen außerhalb der Stadt.
Enormer Druck, Wilde Treterei
Der Druck auf WM-Gastgeber Argentinien ist enorm – aber auch von der brasilianischen Nationalmannschaft wird in der Heimat nichts anderes erwartet als der WM-Titel. Das Spiel beginnt und wird nach wenigen Sekunden bereits wieder unterbrochen: Argentiniens Stürmerstar Luque bekommt gleich zu Beginn einen Schlag in die Magengegend. Der rastet danach völlig aus, tritt einem Gegenspieler in die Beine, rempelt einem anderen in die Seite und kommt mit gestrecktem Bein Brasiliens Oscar entgegen geflogen.
Nur vier Mal Gelb
Ein Wunder, dass der ungarische Schiedsrichter Palotai erst kurz vor der Halbzeit die erste gelbe Karte zückt, insgesamt nur vier Mal den gelben Karton auspackt. Und das, obwohl er das Spiel 53 Mal wegen Foulspiels unterbrechen musste, wie fleißige Statistiker damals notiert hatten - jedes dritte davon war quasi gelbwürdig. Ein gutes Spiel kam dadurch zu keinem Zeitpunkt zustande.
Torloser Klassiker
Die beiden starken Torhüter Fillol und Leao vereitelten die wenigen Chancen auch noch souverän, so dass Spiel vor 40.000 fanatischen Zuschauern ohne Tore endete.
Aber seht selbst!
Goal.com-Flutlicht
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