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Paraguays Erfolg liegt in Mexico
Paraguay ist die Überraschungsmannschaft der Südamerika-Qualifikation für die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika. Die Auswahl dieses Landes hat fünf der bisherigen acht Spiele gewonnen und nur eine Partie verloren. Ganz souverän dominiert Paraguay die Qualifikation, und liegt klar vor den beiden Favoriten Brasilien und Argentinien.
(ms) Asuncion. Angesichts dieser Ergebnisse könnte man glauben, dass die meisten Spieler der Albirroja ihr Geld in den wichtigsten Ligen Europas verdienen. Doch weit gefehlt! Die meisten Spieler im Kader von Trainer Gerardo Martino zieht es nach Mexico.
Kurs auf Mexico
Vor zwei Wochen gelang Paraguay ein wichtiger Sieg gegen Venezuela, mit dem man die Tabellenführung festigte. Der erste Treffer Spiels wurde dabei von Christian Riveros erzielt, der sein Geld in Mexico verdient.
Der Mittelfeldspieler von Cruz Azul ist jedoch nicht der einzige Legionär im Land der Azteken. Von den 18 Spielern, die Trainer Martino in den Kader für das Spiel gegen Venezuela berief, sind sieben gegenwärtig in Mexico im Einsatz oder haben früher dort gespielt. Nicht mitgezählt wurde dabei Stürmerstar Salvador Cabanas, der aufgrund einer Verletzung im letzten Monat nicht zu Einsatz kam.
Mexikanische Legionäre auf allen Positionen
Die mexikanischen Legionäre spielen auf allen Positionen. In der Abwehr steht ein mexikanisches Bollwerk mit Mazur, Bonet, Da Silva, Veron und Caniza. Im Mittelfeld spielt Riveros und im Angriff schließlich Dante Lopez. Sie alle sind Stammspieler in der Nationalmannschaft Paraguay und auch Stars ihrer jeweiligen Klubs in der mexikanischen Liga.
Die nächsten Legionäre stehen bereit
Das mexikanische Kontingent könnte bald noch weiter wachsen. Zu den acht bereits erwähnten Spielern können bald Mittelfeldspieler Enrique Vera und die Stürmer Freddy Bareiro, Pablo Zeballos und Ariel Bogado hinzukommen. Letzterer führt zur Zeit die Torschützenliste der mexikanischen Liga an, und auch Nationaltrainer Martino ist bereits voll des Lobes über ihn.
Paraguay ist Dank der Mexiko-Legionäre zu einem Team solider Verteidiger, bissiger Mittelfeldspieler und gefährlicher Stürmer geworden. Ihre Gegner in der WM-Qualifikation können es bestätigen.
Eure Meinung: Wäre es für die deutsche Nationalmannschaft auch gut, wenn mancher deutsche Bundesligaspieler in die mexikanische Liga wechseln würde, um sich unter den härteren Bedingungen weiter zu entwickeln?
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Die mexikanischen Legionäre spielen auf allen Positionen. In der Abwehr steht ein mexikanisches Bollwerk mit Mazur, Bonet, Da Silva, Veron und Caniza. Im Mittelfeld spielt Riveros und im Angriff schließlich Dante Lopez. Sie alle sind Stammspieler in der Nationalmannschaft Paraguay und auch Stars ihrer jeweiligen Klubs in der mexikanischen Liga.
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