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Goal.com-Reportage: Zum Auftakt nach Hoffenheim
Endlich wieder Fußball, endlich wieder Bundesliga und gleich am ersten Spieltag kam es am Samstagabend zum Kracherspiel zwischen 1899 Hoffenheim und dem FC Bayern München. In der Goal.com-Reportage „Zum Auftakt nach Hoffenheim“ erlebt ihr die Reise von Hamburg nach Sinsheim, gespickt mit vielen Eindrücken und einigen Bildern.
(sh) Sinsheim. Wer sich einmal mit dem Fußballvirus infiziert hat, den lässt es auch so schnell nicht wieder los – mehr als 600 Kilometer können dabei ebenfalls kein Hindernis sein. Von Hamburg nach Sinsheim und zurück, zum Bundesligastart musste ich diesen Weg auf mich nehmen, um das erste Spitzenspiel der Saison hautnah miterleben zu können. 1899 Hoffenheim, der Sensationsaufsteiger und der Herbstmeister der Vorsaison gegen den deutschen Rekordmeister FC Bayern München – Moderne trifft Tradition.
Sinsheim, Hoffenheim und die Frage: „Wo muss ich denn jetzt eigentlich hin?“, beschäftigten mich im Vorfeld der Reiseplanung. Die Antwort war ganz einfach, die Fahrt mit der Bahn musste bis zum Hauptbahnhof nach Sinsheim gehen, zuvor war ein Umsteigen in Frankfurt und in Heidelberg nötig. Alles kein Problem mit einem ICE-Ticket, das die Fahrt nur schlappe fünf Stunden kostete. Mit kleinem Gepäck ging es dann also am Samstagmorgen schon früh in Richtung Sinsheim. Auf dem Weg dorthin, genauer gesagt auf dem letzten Bahnstück ab Heidelberg, geht die Fahrt dann auch vorbei an dem kleinen Örtchen Hoffenheim. Das alte 1899-Stadion ist ebenso zu sehen, wie das noch im Bau befindliche neue Trainingsgelände.

Im Bau befindet sich auch noch der Hauptbahnhof in Sinsheim. Über eine provisorisch aufgebaute Brücke, die Schritt für Schritt fast einzustürzen droht, führt mich der Weg auf festen Boden. Entlang der Landstraße geht der Fußweg immer weiter in Richtung Stadion, doch wo dieses genau liegt, weiß ich eigentlich eher nicht, vielmehr verläuft die Orientierung an den vor mir laufenden, in blau gekleideten, Stadtkundigen oder besser gesagt, Ortskundigen. Der Marsch durch die Innenstadt zieht sich über einige Minuten, entspannt und ruhig geht es hier zur Sache.

Endlich, nach gut zwanzig Minuten ist die „Dietmar-Hopp-Straße“ erreicht - ein gutes Zeichen, dass das Stadion wohl ganz in der Nähe sein muss und tatsächlich, der Blick nach rechts lässt die Rhein-Neckar-Arena schon aufblitzen. Die ersten Bayern-Fans sind auch schon eingetroffen und genießen wenige Meter vor dem Stadion ihr Bierchen. Friedlich und trotz des relativ großen Polizeiaufgebotes habe ich zu keinem Zeitpunkt den Eindruck, dass es Ärger zwischen beiden Fanlagern geben wird – diese Einschätzung bestätigt sich auch noch nach dem Abpfiff.
Vor dem Stadion angekommen, muss natürlich ein kleiner Abstecher in den Fan-Shop gemacht werden, wo der 1899-Fan das ganze Bundesliga-Sortiment bekommt, welches bei der Konkurrenz auch erhältlich ist – warum ich das erwähne? Nun ja, noch vor einigen Wochen präsentierte sich der Fan-Shop der Hoffenheimer eher mager und schlecht bestückt. Jetzt gibt es selbst zum Schulanfang eine ganze Kinderausrüstung in blau und weiß. Kaum habe ich es geschafft, einen Schritt aus dem völlig überfüllten Shop zu machen, fährt vor mir auch schon der offizielle Mannschaftsbus des FC Bayern vorbei. Doch durch die tiefschwarz getönten Scheiben kann kein Gesicht erahnt werden.

Die Bayern sind angekommen, also wird es auch für mich langsam Zeit die Arena von Innen zu bestaunen. Mit dem Kartenbezahlsystem, welches ich noch von meinem Schalke-Besuch kannte, kann in der Arena für das leibliche Wohl gesorgt werden. Lange Warteschlangen sucht man hier vergebens, alles scheint perfekt geplant und organisiert zu sein. Mein Platz befindet sich direkt neben dem 1899-Fan-Block - für Stimmung in unmittelbarer Nähe war also für die kommenden 90 Minuten gesorgt. Nachdem die Mannschaften, die Bayern natürlich mit Pfiffen, standesgemäß empfangen wurden, kann der Ball endlich auch rollen. 20 Minuten spielte Hoffenheim die Bayern an die Wand, die haben eine Torchance und erzielen die 1:0-Führung. Schiedsrichter Babak Rafati leitet dieses Bundesligaspiel gemeinsam mit seinen Assistenten katastrophal schlecht, erkennt ein klares Tor der Hoffenheimer nicht an und lässt eine Unsportlichkeit von Mark van Bommel ungeahndet. „Schieber, Schieber“-Rufe, sowie weitere Beleidigungen werden lautstark skandiert. Hoffenheim macht den 1:1-Ausgleich noch vor der Pause und kann dieses Ergebnis auch im zweiten Durchgang halten. Für den Rekordmeister ist es ein Stotterstart, für 1899 ein starkes Unentschieden gegen den Top-T
itelfavoriten.
Die Fehlersuche bei den Bayern kann nach dem Abpfiff beginnen, für mich geht es nun zuerst ins Hotel und einen Tag später schon wieder zurück nach Hamburg. 600 Kilometer zwischen der Metropole Hamburg und dem Städtchen Sinsheim. Ein herrlicher Abend geht zu Ende, mit super Stimmung, mit einem Spitzenspiel und dem berühmten Bayern-Dusel – Es war der ganz normale Fußball-Wahnsinn…
Eure Meinung: Wart ihr schon bei einem Heimspiel von 1899 Hoffenheim, welches waren eure Erlebnisse?
Sinsheim, Hoffenheim und die Frage: „Wo muss ich denn jetzt eigentlich hin?“, beschäftigten mich im Vorfeld der Reiseplanung. Die Antwort war ganz einfach, die Fahrt mit der Bahn musste bis zum Hauptbahnhof nach Sinsheim gehen, zuvor war ein Umsteigen in Frankfurt und in Heidelberg nötig. Alles kein Problem mit einem ICE-Ticket, das die Fahrt nur schlappe fünf Stunden kostete. Mit kleinem Gepäck ging es dann also am Samstagmorgen schon früh in Richtung Sinsheim. Auf dem Weg dorthin, genauer gesagt auf dem letzten Bahnstück ab Heidelberg, geht die Fahrt dann auch vorbei an dem kleinen Örtchen Hoffenheim. Das alte 1899-Stadion ist ebenso zu sehen, wie das noch im Bau befindliche neue Trainingsgelände.

Im Bau befindet sich auch noch der Hauptbahnhof in Sinsheim. Über eine provisorisch aufgebaute Brücke, die Schritt für Schritt fast einzustürzen droht, führt mich der Weg auf festen Boden. Entlang der Landstraße geht der Fußweg immer weiter in Richtung Stadion, doch wo dieses genau liegt, weiß ich eigentlich eher nicht, vielmehr verläuft die Orientierung an den vor mir laufenden, in blau gekleideten, Stadtkundigen oder besser gesagt, Ortskundigen. Der Marsch durch die Innenstadt zieht sich über einige Minuten, entspannt und ruhig geht es hier zur Sache.

Endlich, nach gut zwanzig Minuten ist die „Dietmar-Hopp-Straße“ erreicht - ein gutes Zeichen, dass das Stadion wohl ganz in der Nähe sein muss und tatsächlich, der Blick nach rechts lässt die Rhein-Neckar-Arena schon aufblitzen. Die ersten Bayern-Fans sind auch schon eingetroffen und genießen wenige Meter vor dem Stadion ihr Bierchen. Friedlich und trotz des relativ großen Polizeiaufgebotes habe ich zu keinem Zeitpunkt den Eindruck, dass es Ärger zwischen beiden Fanlagern geben wird – diese Einschätzung bestätigt sich auch noch nach dem Abpfiff.
Vor dem Stadion angekommen, muss natürlich ein kleiner Abstecher in den Fan-Shop gemacht werden, wo der 1899-Fan das ganze Bundesliga-Sortiment bekommt, welches bei der Konkurrenz auch erhältlich ist – warum ich das erwähne? Nun ja, noch vor einigen Wochen präsentierte sich der Fan-Shop der Hoffenheimer eher mager und schlecht bestückt. Jetzt gibt es selbst zum Schulanfang eine ganze Kinderausrüstung in blau und weiß. Kaum habe ich es geschafft, einen Schritt aus dem völlig überfüllten Shop zu machen, fährt vor mir auch schon der offizielle Mannschaftsbus des FC Bayern vorbei. Doch durch die tiefschwarz getönten Scheiben kann kein Gesicht erahnt werden.

Die Bayern sind angekommen, also wird es auch für mich langsam Zeit die Arena von Innen zu bestaunen. Mit dem Kartenbezahlsystem, welches ich noch von meinem Schalke-Besuch kannte, kann in der Arena für das leibliche Wohl gesorgt werden. Lange Warteschlangen sucht man hier vergebens, alles scheint perfekt geplant und organisiert zu sein. Mein Platz befindet sich direkt neben dem 1899-Fan-Block - für Stimmung in unmittelbarer Nähe war also für die kommenden 90 Minuten gesorgt. Nachdem die Mannschaften, die Bayern natürlich mit Pfiffen, standesgemäß empfangen wurden, kann der Ball endlich auch rollen. 20 Minuten spielte Hoffenheim die Bayern an die Wand, die haben eine Torchance und erzielen die 1:0-Führung. Schiedsrichter Babak Rafati leitet dieses Bundesligaspiel gemeinsam mit seinen Assistenten katastrophal schlecht, erkennt ein klares Tor der Hoffenheimer nicht an und lässt eine Unsportlichkeit von Mark van Bommel ungeahndet. „Schieber, Schieber“-Rufe, sowie weitere Beleidigungen werden lautstark skandiert. Hoffenheim macht den 1:1-Ausgleich noch vor der Pause und kann dieses Ergebnis auch im zweiten Durchgang halten. Für den Rekordmeister ist es ein Stotterstart, für 1899 ein starkes Unentschieden gegen den Top-T
itelfavoriten.Die Fehlersuche bei den Bayern kann nach dem Abpfiff beginnen, für mich geht es nun zuerst ins Hotel und einen Tag später schon wieder zurück nach Hamburg. 600 Kilometer zwischen der Metropole Hamburg und dem Städtchen Sinsheim. Ein herrlicher Abend geht zu Ende, mit super Stimmung, mit einem Spitzenspiel und dem berühmten Bayern-Dusel – Es war der ganz normale Fußball-Wahnsinn…
Eure Meinung: Wart ihr schon bei einem Heimspiel von 1899 Hoffenheim, welches waren eure Erlebnisse?
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