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ELF Horrorverletzungen: Petr Čech (10)
Verletzungen gehören (leider) zum Fußball, so viel ist klar. Meist sind es nur kleine Blessuren, die die Spieler außer Gefecht setzen. Doch in manchen Fällen kommt es ganz dicke und die Akteure fallen monatelang aus oder müssen sogar um die Fortsetzung ihrer Karriere bangen. In unserem beliebten Ranking „ELF“ erinnern wir an die schlimmsten Verletzungen der letzten Jahre. Petr Čech befindet sich auf Rang zehn.
Von Sebastian HEIER
<<<EINLEITUNG>>>
London. „In einem Premier League-Spiel für den FC Chelsea London auf dem Platz zu stehen, ist ein Traum, den ich Woche für Woche träumen darf“, erklärte Petr Čech einmal mit philosophischen Worten. Ein Spiel wird der tschechische Nationaltorhüter dabei wohl niemals vergessen, es veränderte die Karriere des einstigen Torhüters von Sparta Prag und Stade Rennes schlagartig.
Mit dem Knie an den Kopf
Am 14. Oktober 2006 durfte Čech einmal mehr beim FC Chelsea London zwischen den Pfosten stehen. An eine Szene wird sich der Torhüter aber nur noch mithilfe der Fernsehbilder erinnern können. An diesem Samstag spielte er mit seinem Klub beim FC Reading, als ihn der irische Gegenspieler Stephen Hunt nur wenige Momente nach dem Spielanpfiff mit seinem Knie voll am Kopf erwischte. Dabei wollte Petr Čech im Herauslaufen einen der ersten Angriffe der Gastgeber abfangen.
Čech verletzte sich so schwer am Kopf, dass er noch am Abend desselben Tages in einer Spezialklinik in Oxford operiert und für einige Stunden im künstlichen Koma gehalten werden musste. Eines der großen Idole, ein Weltklassetorhüter kämpfte in diesem Moment nicht nur gegen sein Karriereende, sondern auch um sein Leben. Vom Knie des Gegenspielers Stephen Hunt wurde er so schwer am Kopf getroffen, dass er sich eine sogenannte Schädelimpressionsfraktur, man spricht auch von einem einem Schädelbruch, zuzog.
Ohnmächtig in der Kabine
Der Schlussmann vom FC Chelsea wollte zunächst sogar noch benommen weiterspielen, ehe er später in der Kabine ohnmächtig wurde. „Die große Sorge war, dass sein Gehirn zu sehr anschwillt“, wurde damals ein Arzt zitiert. Die Lebensgefahr war aber inzwischen gebannt. „Ich kann garantieren, dass es nicht meine Absicht war, Petr zu verletzen. Ich bin sehr bestürzt, dass die Kollision eine solch schlimme Verletzung zur Folge hat“, äußerte sich auch „Übeltäter“ Stephen Hunt.
VIDEO: Petr Čech und der schlimme Moment
Rückkehr ins Mannschaftstraining
Im Januar 2007 stieg der Welttorhüter von 2005 dann wieder in das Mannschaftstraining ein. Die Ärzte sagten ihm, dass es mehrere Jahre dauern werde, bis der Schädelknochen vollständig verheilt ist. Petr Čech wollte seinen Traum aber auch weiterhin leben und ließ sich einen in Neuseeland extra für ihn angefertigten Helm aus Kunststoff herstellen. Ende Januar feierte er dann bei einer 0:2-Niederlage gegen den FC Liverpool sein Comeback, auf dem Kopf trug er einen von neuseeländischen Rugby-Ausrüstern angefertigten Kopfschutz.
London. „In einem Premier League-Spiel für den FC Chelsea London auf dem Platz zu stehen, ist ein Traum, den ich Woche für Woche träumen darf“, erklärte Petr Čech einmal mit philosophischen Worten. Ein Spiel wird der tschechische Nationaltorhüter dabei wohl niemals vergessen, es veränderte die Karriere des einstigen Torhüters von Sparta Prag und Stade Rennes schlagartig.
Mit dem Knie an den Kopf
Am 14. Oktober 2006 durfte Čech einmal mehr beim FC Chelsea London zwischen den Pfosten stehen. An eine Szene wird sich der Torhüter aber nur noch mithilfe der Fernsehbilder erinnern können. An diesem Samstag spielte er mit seinem Klub beim FC Reading, als ihn der irische Gegenspieler Stephen Hunt nur wenige Momente nach dem Spielanpfiff mit seinem Knie voll am Kopf erwischte. Dabei wollte Petr Čech im Herauslaufen einen der ersten Angriffe der Gastgeber abfangen.
Čech verletzte sich so schwer am Kopf, dass er noch am Abend desselben Tages in einer Spezialklinik in Oxford operiert und für einige Stunden im künstlichen Koma gehalten werden musste. Eines der großen Idole, ein Weltklassetorhüter kämpfte in diesem Moment nicht nur gegen sein Karriereende, sondern auch um sein Leben. Vom Knie des Gegenspielers Stephen Hunt wurde er so schwer am Kopf getroffen, dass er sich eine sogenannte Schädelimpressionsfraktur, man spricht auch von einem einem Schädelbruch, zuzog.
Ohnmächtig in der Kabine
Der Schlussmann vom FC Chelsea wollte zunächst sogar noch benommen weiterspielen, ehe er später in der Kabine ohnmächtig wurde. „Die große Sorge war, dass sein Gehirn zu sehr anschwillt“, wurde damals ein Arzt zitiert. Die Lebensgefahr war aber inzwischen gebannt. „Ich kann garantieren, dass es nicht meine Absicht war, Petr zu verletzen. Ich bin sehr bestürzt, dass die Kollision eine solch schlimme Verletzung zur Folge hat“, äußerte sich auch „Übeltäter“ Stephen Hunt.
VIDEO: Petr Čech und der schlimme Moment
Rückkehr ins Mannschaftstraining
Im Januar 2007 stieg der Welttorhüter von 2005 dann wieder in das Mannschaftstraining ein. Die Ärzte sagten ihm, dass es mehrere Jahre dauern werde, bis der Schädelknochen vollständig verheilt ist. Petr Čech wollte seinen Traum aber auch weiterhin leben und ließ sich einen in Neuseeland extra für ihn angefertigten Helm aus Kunststoff herstellen. Ende Januar feierte er dann bei einer 0:2-Niederlage gegen den FC Liverpool sein Comeback, auf dem Kopf trug er einen von neuseeländischen Rugby-Ausrüstern angefertigten Kopfschutz.
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