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FC Barcelona: So modern verteidigt der Triple-Gewinner (Teil 1)
Pep Guardiola hat beim FC Barcelona ein hochmodernes Abwehrsystem geschaffen. Jeder kennt seine Aufgaben, jeder weiß was zu tun ist. Schon im Sturm beginnt das System. Goal.com analysiert den FC Barcelona bis ins kleinste Detail und nennt Gründe, warum die Katalanen momentan so erfolgreich sind.
Von Ramon RAM
Barcelona. „Spektakulär, dieser FC Barcelona! Offensivspektakel vom Feinsten, Barca zelebriert Fußball. Einfach nur geil, dieser FC Barcelona“. Wir alle erinnern uns an die Schlagzeilen, die den FC Barcelona im letzten Jahr bis zum Triple-Gewinn begleiteten. Die Fans, die Medien, einfach alle waren aus dem Häuschen. Messi wird in wenigen Wochen wohl zum besten Fußballer der Welt erklärt, der FC Barcelona hat schon jetzt den Eintrag in die Geschichtsbücher geschafft. Alles wegen der Tatsache, dass die Katalanen herzerfrischenden Offensivfußball spielten.

Doch bei genauer Betrachtungsweise stellt man fest, dass die Guardiola-Elf auch in der Defensive den Gegnern einen Schritt voraus war. Dani Alves ist noch offensiver als alle anderen Außenverteidiger, die Innenverteidigung soll nicht nur verteidigen – beim FC Barcelona gibt es viele Gründe, warum es vorallem defensiv so gut funktionierte. Goal.com analysiert die Defensivstrategie des FC Barcelona an einigen Faktoren.

Die perfekten Innenverteidiger
Pep Guardiola hat in der vergangenen Saison in den wichtigen Spielen meist auf das Innenverteidiger-Duo Marquez/Pique gesetzt und Puyol dafür nach links gezogen. Der Barca-Trainer fordert von seiner Abwehrzentrale vorallem eines: Er will den Spielaufbau fördern. Nachdem sich Marquez verletzte, rückte Puyol wieder in die Mitte und bildete mit Pique – wie auch in der Nationalelf – ein Bollwerk. Zur neuen Saison stieß auch noch Dmytar Chygrynskiy dazu. Auch er besticht durch einen außergewöhnlichen Spielaufbau. Bei Pep Guardiola fängt die Offensive eben schon in der Defensive an.

Ein offensiver, ein defensiver Außenverteidiger
Mit Dani Alves verfügt man über den wohl besten Offensivverteidiger der Welt. Der Brasilianer gibt in den meisten Fällen eher einen Angreifer als einen Abwehrspieler. Aber auch hier achtet Pep Guardiola auf die Balance. In den meisten Fällen setzt er auf Eric Abidal als Linksverteidiger, da er das Gleichgewicht ausmacht. Wenn Dani Alves den Offensivgang einschaltet, dann bleibt Abidal hinten. Pique oder Puyol rücken dann etwas mehr nach rechts und bilden eine Dreier-Kette. Das Ziel: Der Gegner soll den Raum, den Alves gelegentlich offen lässt, nicht nutzen können. Sylvinho in der letzten und Maxwell in dieser Saison kommen meist nur gegen schwache Gegner zum Zuge. Selbst wenn Abidal ausfällt, dann rückte oft Carles Puyol – eben wegen seiner stärken in der Defensive – auf links hinten.

Der Libero hinter der Abwehr
Dass Pep Guardiola gewillt ist, sein System weiter zu verbessern, ist offensichtlich. Mit Beginn dieser Saison hat er ein weiteres taktisches Repertoire gebastelt. Immer wieder kommt es vor, dass der defensive Mittelfeldspieler – entweder Sergi Busquets oder Yaya Toure – hinter die zwei zentralen Abwehrspieler geht und dort eine „Art Libero“ spielt. Das kommt während dem Spiel immer wieder vor, vorallem wenn sich der gegnerische Abwehrblock sehr weit zurückzieht. Die Folge dieser Variante? Die Innenverteidiger rücken weiter nach vorne und die Außendecker, allen voran Dani Alves, aber auch Eric Abidal werden zu einem vierten und fünften Mittelfeldspieler. Auf dem Platz sieht das System dann mehr nach einem 2-5-3 oder einem 3-4-3 aus. Auch aus diesem Grund setzt Guardiola auf spielstarke Innenverteidiger, weil sie in diesem Fall fast zum ersten Spielgestalter werden.
Doch nicht nur diese drei Faktoren machen den FC Barcelona so stark.
Morgen nennen wir euch weitere Gründe, warum Barca eine Abwehrstrategie der Moderne hat. So erfahrt ihr, dass auch Zlatan Ibrahimovic viel Defensivarbeit verrichten muss, warum Samuel Eto'o so wertvoll war und wieso Johan Cruyff das heutige System bei Barca eingeführt hat.
Barcelona. „Spektakulär, dieser FC Barcelona! Offensivspektakel vom Feinsten, Barca zelebriert Fußball. Einfach nur geil, dieser FC Barcelona“. Wir alle erinnern uns an die Schlagzeilen, die den FC Barcelona im letzten Jahr bis zum Triple-Gewinn begleiteten. Die Fans, die Medien, einfach alle waren aus dem Häuschen. Messi wird in wenigen Wochen wohl zum besten Fußballer der Welt erklärt, der FC Barcelona hat schon jetzt den Eintrag in die Geschichtsbücher geschafft. Alles wegen der Tatsache, dass die Katalanen herzerfrischenden Offensivfußball spielten.

Doch bei genauer Betrachtungsweise stellt man fest, dass die Guardiola-Elf auch in der Defensive den Gegnern einen Schritt voraus war. Dani Alves ist noch offensiver als alle anderen Außenverteidiger, die Innenverteidigung soll nicht nur verteidigen – beim FC Barcelona gibt es viele Gründe, warum es vorallem defensiv so gut funktionierte. Goal.com analysiert die Defensivstrategie des FC Barcelona an einigen Faktoren.

Die perfekten Innenverteidiger
Pep Guardiola hat in der vergangenen Saison in den wichtigen Spielen meist auf das Innenverteidiger-Duo Marquez/Pique gesetzt und Puyol dafür nach links gezogen. Der Barca-Trainer fordert von seiner Abwehrzentrale vorallem eines: Er will den Spielaufbau fördern. Nachdem sich Marquez verletzte, rückte Puyol wieder in die Mitte und bildete mit Pique – wie auch in der Nationalelf – ein Bollwerk. Zur neuen Saison stieß auch noch Dmytar Chygrynskiy dazu. Auch er besticht durch einen außergewöhnlichen Spielaufbau. Bei Pep Guardiola fängt die Offensive eben schon in der Defensive an.

Ein offensiver, ein defensiver Außenverteidiger
Mit Dani Alves verfügt man über den wohl besten Offensivverteidiger der Welt. Der Brasilianer gibt in den meisten Fällen eher einen Angreifer als einen Abwehrspieler. Aber auch hier achtet Pep Guardiola auf die Balance. In den meisten Fällen setzt er auf Eric Abidal als Linksverteidiger, da er das Gleichgewicht ausmacht. Wenn Dani Alves den Offensivgang einschaltet, dann bleibt Abidal hinten. Pique oder Puyol rücken dann etwas mehr nach rechts und bilden eine Dreier-Kette. Das Ziel: Der Gegner soll den Raum, den Alves gelegentlich offen lässt, nicht nutzen können. Sylvinho in der letzten und Maxwell in dieser Saison kommen meist nur gegen schwache Gegner zum Zuge. Selbst wenn Abidal ausfällt, dann rückte oft Carles Puyol – eben wegen seiner stärken in der Defensive – auf links hinten.

Der Libero hinter der Abwehr
Dass Pep Guardiola gewillt ist, sein System weiter zu verbessern, ist offensichtlich. Mit Beginn dieser Saison hat er ein weiteres taktisches Repertoire gebastelt. Immer wieder kommt es vor, dass der defensive Mittelfeldspieler – entweder Sergi Busquets oder Yaya Toure – hinter die zwei zentralen Abwehrspieler geht und dort eine „Art Libero“ spielt. Das kommt während dem Spiel immer wieder vor, vorallem wenn sich der gegnerische Abwehrblock sehr weit zurückzieht. Die Folge dieser Variante? Die Innenverteidiger rücken weiter nach vorne und die Außendecker, allen voran Dani Alves, aber auch Eric Abidal werden zu einem vierten und fünften Mittelfeldspieler. Auf dem Platz sieht das System dann mehr nach einem 2-5-3 oder einem 3-4-3 aus. Auch aus diesem Grund setzt Guardiola auf spielstarke Innenverteidiger, weil sie in diesem Fall fast zum ersten Spielgestalter werden.
Doch nicht nur diese drei Faktoren machen den FC Barcelona so stark.
Morgen nennen wir euch weitere Gründe, warum Barca eine Abwehrstrategie der Moderne hat. So erfahrt ihr, dass auch Zlatan Ibrahimovic viel Defensivarbeit verrichten muss, warum Samuel Eto'o so wertvoll war und wieso Johan Cruyff das heutige System bei Barca eingeführt hat.
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