ELF Top-Transfers: Die Transfer-Nachzügler

Willkommen in der Bundesliga! Sie sind die neuen Hoffnungsträger ihrer Clubs. Bisweilen haben die Vereine dafür tief in die Tasche gegriffen. ELF, das neue Ranking auf Goal.com, hat die Top-Transfers genauer unter die Lupe genommen und elf Spieler ausgewählt, die für die Vereine und Bundesliga allgemein eine Bereicherung werden können. Gelistet wurden aber nur ausländische Transfers, bei denen diese Spieler noch keinen Platz im Ranking gefunden hatten.

(sh) Stuttgart. Sommer ist Transferzeit und so lassen es sich auch die Bundesliga-Klubs nicht nehmen, über die deutschen Grenzen hinwegzublicken und weltweit neue Stars zu sichten. Goal.com hat die elf besten ausländischen Transfers gewählt und euch Tag für Tag einen Neuzugang präsentiert. Da das Ranking bereits vor einigen Wochen erstellt wurde, haben einige Transfers keinen Platz gefunden. Nun haben wird unsere Serie um einen weiteren Teil mit den Transfer-Nachzüglern erweitert.

Pavel Pogrebnyak (VfB Stuttgart)



Die Zeit nach Mario Gomez hat beim VfB Stuttgart bereits seit einigen Wochen angebrochen. Lange Zeit wurde über einen adäquaten Ersatz für den Nationalstürmer diskutiert, doch VfB-Manager Horst Heldt ließ sich nicht verrückt machen und blieb bis zum Ende mit einem kühlen Kopf bei der Suche. Nachdem der Millionen-Deal mit Real Madrid und Klaas-Jan Huntelaar kurzfristig platzte, zauberte Heldt einen hoffentlich gleichwertigen Ersatz für Mario Gomez aus dem Hut. Pavel Pogrebnyak kam aus Russland von Zenit St. Petersburg und kostete gerade einmal ein viertel von Huntelaar. Für knapp 4,5 Millionen Euro konnte sich der VfB die Dienste von Pogrebnyak sichern. Der 91 Kilogramm „leichte“ Angreifer besticht vor allem mit seiner Schussgewalt mit dem linken Fuß und mit seiner Kopfballstärke. Vor dem Tor ist der Russe abgeklärt und nutzt seine Chancen meist eiskalt. Ein weiterer, großer Vorteil für die Stuttgarter: Die Saison in Russland hat längst begonnen und Pogrebnyak steht daher voll im Saft.

Lucas Barrios (Borussia Dortmund)




„Hallo, mein Name ist Welttorjäger“, dieses Bewerbungsschreiben hat Borussia Dortmund überzeugt und die Westfalen dazu bewogen, Lucas Barrios ins Ruhrgebiet zu holen. Der 24-jährige Argentinier hat beim BVB einen Vier-Jahres-Vertrag unterzeichnet und damit die Nachfolge von Alexander Frei angetreten, den es ein Jahr vor Vertragsende in Richtung FC Basel zog. Vom chilenischen Spitzenklub CSD Colo Colo ging die Reise für Barrios zur Borussia, wo er am liebsten seine ausgezeichnete Trefferquote fortsetzen will. Der Welttorjäger von 2008, 37 Tore in 38 Spielen, ist mit seinen 1,89 Meter Körpergröße nicht nur kopfballstark, sondern auch technisch gut am Ball. Doch El Pantera, zu Deutsch der Panther, beeindruckt neben seiner Schnelligkeit, auch mit seiner Beidfüßigkeit. Und wie torgefährlich und eiskalt El Pantera vor dem gegnerischen Gehäuse ist, zeigte Barrios schon in seinem ersten Pflichtspiel für Borussia Dortmund, als er im DFB-Pokal erfolgreich war.

Obafemi Martins (VfL Wolfsburg)



Ein Problem im Angriff hat der VfL Wolfsburg auf gar keinen Fall - doch anders als in der Vorsaison, ist der deutsche Meister in diesem Jahr auch in der Champions League dabei. Eine starke Alternative hat sich der VfL mit der Verpflichtung von Obafemi Martins gesichert. Die „Wölfe“ mussten dafür knapp 10,5 Millionen Euro an Premier League-Absteiger Newcastle United überweisen. Das Traum-Sturmduo Grafite/Dzeko spürt nun den eiskalten Atem des Nigerianers im Nacken, der sich in der VW-Stadt auf jeden Fall durchsetzen will. Obafemi Martins stürmte in der höchsten englischen Spielklasse seit seinem Wechsel 2006 von Inter Mailand nach Newcastle 80 Mal in der Premier League und schoss dabei 28 Tore für die Magpies. In Mailand war Martins von 2002 bis 2006 in der Serie A aktiv. Der 20-malige nigerianische Nationalspieler traf in der Vorsaison acht Mal und hatte auch Angebote von Arsenal London, dem FC Everton und Tottenham Hotspur vorliegen. Doch für den 24-Jährigen steht fest: „Die Bundesliga ist stark, sie ist eine der besten Ligen der Welt. Ich möchte gerne für den Meister spielen!“

Eure Meinung: Auf welche Plätze würdet ihr die drei Nachzügler setzen?


 
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