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Für Borussia Dortmund fängt die Rückrunde ähnlich schwach an, wie die Hinrunde aufhörte. Dazu kommt Kubas Verletztung. Jetzt muss jeder aufwachen - Fan und Spieler.

KOLUMNE
Von Stefan Döring

Dortmund
. Für Borussia Dortmund läuft es nicht. Das Spiel gegen den FC Augsburg verdeutlichte einmal mehr die Defizite, die der BVB in dieser Saison mit sich rumschleppt. Die Chancen werden nicht genutzt, hinten wird aus wenigen Möglichkeiten zu viel zugelassen und die Neuzugänge aus dem Sommer haben sich noch immer nicht ganz an die Spielweise gewöhnt. Hinzu kommt erneutes Verletzungspech.

Es hätte alles so schön sein können: Leverkusen und Mönchengladbach verlieren, genauso wie Wolfsburg. Doch was macht der BVB? Holt gegen einen - zugegebenermaßen stark aufspielenden - FCA nur einen Punkt. Dabei führte man zweimal und die Gäste schossen eigentlich nur einmal aufs Tor. Nach vorne lief es nur selten konstruktiv. Gerade dem Spielmacher Henrikh Mkhitaryan gelingt es zu selten, sein technisches Potenzial abzurufen. Zwar zeigt er gute Ansätze, doch hält den Ball häufig zu lange. Auch Aubameyang ist trotz seiner Schnelligkeit alles andere als eingebunden ins Dortmunder Spiel. Dafür arbeitet er bislang defensiv nicht gut genug mit.

Aufwachen: Fans und Spieler!

Doch auch anderen Spielern möchte man als Fan wohl häufiger ins Ohr rufen, dass sie aufwachen sollen. Seit einigen Spieltagen fehlt den Borussen einfach die nötige Sicherheit und Lockerheit auf dem Platz. Zu allem Übel kommt auch noch eine weitere Verletzung hinzu. Viele Namen werden nach dem Kreuzbandriss von Jakub Blaszczykowski gehandelt, doch ob wirklich ein neuer Spieler kommen wird, bleibt fraglich. Schließlich sind die Spieler in der Wintertransferphase meist überteuert und direkt weiterhelfen würden wohl nur die allerwenigsten auf dem Markt.

Eins steht aber fest, die Alternativen im offensiven, belebenden Mittelfeld werden weniger. Hier könnte nun die Stunde von Jonas Hofmann schlagen, der zuletzt nur noch zu wenigen Einsatzminuten kam und nicht mehr an seine Leistungen vom Anfang der Saison anknüpfen konnte. Aber egal wie der BVB handeln wird, ob ein neuer Spieler kommt oder nicht, auch die Fans müssen wieder "aufwachen". Die gesangliche Leistung auf den Rängen war doch am Samstag gerade in der zweiten Halbzeit stark ausbaufähig - ausgerechnet in der Phase, als die Mannschaft seine Anhänger am meisten gebraucht hätte.

Sowohl für die Mannschaft als auch für die Fans heißt es am Freitag wieder 90 Minuten Vollgas zu geben, um die ersten drei Punkte im Jahr 2014 einzufahren. Die Voraussetzungen sind nahezu perfekt: Freitagabend, Flutlicht, altes Stadion. Alles das, was man sich als Fußballromantiker wünscht - und das sind nun einmal die meisten Fans von Borussia Dortmund. Alles für Borussia!

Schwarzgelbe Grüße

Euer

Stefan Döring


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