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Unsere Legionäre: Mario Gomez und die vielleicht schwierigste Phase seiner Karriere

Mario Gomez will schon bald wieder in Topform sein, um mit der Fiorentina durchzustarten, während es bei Miroslav Klose mit Blick auf die WM weiter aufwärts geht.

KOLUMNE
Von Rafael Corradino

Mario Gomez wartet auch weiterhin auf sein Comeback in der Serie A. "Ich weiß nicht, ob ich jemals in meiner Karriere so eine schwierige Phase hatte. Aus zwei Monaten wurden nun schon fast vier, und das zehrt an meinen Nerven", schrieb Gomez seinen Fans auf Facebook.

Zwei Tage später unterzog er sich einer weiteren Untersuchung am lädierten Knie und war danach verhalten optimistisch: "Die Untersuchung ist gut gelaufen, mir geht es etwas besser. Ich hoffe, dass ich bald zurückkehren kann", so der Stürmer am Rande einer Wohltätigkeitsveranstaltung.


"Ich bin hierhergekommen, um Fußball zu spielen"
Mario Gomez

Noch konnte er kaum einen Beitrag bei der Fiorentina leisten, die seit fast vier Monaten auf den Stareinkauf warten muss, was auch Gomez selbst nicht glücklich macht: "Ich bin hierhergekommen, um Fußball zu spielen. Ich bin jetzt seit einem halben Jahr in Florenz und ich kann es nicht abwarten, meiner Mannschaft wieder zu helfen." Bald soll die Rückkehr ins Mannschaftstraining erfolgen, danach "müssen wir sehen, wie es mit dem Knie geht. Ich muss jeden Tag abwarten und dann weitersehen."

Der AC Florenz steht mit fünf Punkten Vorsprung vor Inter Mailand und fünf Zählern Rückstand auf den SSC Neapel in Italien auf dem vierten Platz. Gomez war zuletzt am dritten Spieltag im Einsatz. Die Fiorentina muss zu Beginn der Rückrunde auch auf Torjäger Giuseppe Rossi verzichten: Der italienische Nationalspieler fällt zwei Monate aus.

Klose: "Keinen Freifahrtschein" für die WM

Das schlimmste überstanden hat Miroslav Klose. Der 35-Jährige fiel mit Fuß- und Schulterverletzungen einen Großteil der Hinrunde aus, hat seit seiner Rückkehr am 16. Spieltag aber schon drei Tore erzielt - nur beim 0:0 gegen den FC Bologna sah Klose ungewohnt alt aus. Lazio bangt derzeit um die Europacup-Plätze; zur Rückrunde müssen die Hauptstädter also durchstarten.



Dabei geht es für Klose nicht nur um Europa, sondern auch um die Weltmeisterschaft. Der Nationalstürmer will sich um jeden Preis beweisen: "Ich will keinen Freifahrtschein. Man muss sich alles selbst erarbeiten wie so viele andere Dinge im Leben", erklärt er im Interview mit der Welt am Sonntag. Und weiter über Legionärs-Kollege Gomez und sich selbst: "Ich habe keine Zweifel, dass wir beide im Sommer voll im Saft stehen." Das kann man im Sinne von Joachim Löw nur hoffen...

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