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Beim BVB lief zuletzt nicht alles nach Plan. Diese Woche steht Regeneration auf dem Programm, um die Kräfte für die Hertha zu schonen. Für Spieler und Fans heißt es, alles zu geben

KOLUMNE
von Stefan Döring

Eine Woche wie diese hatte Borussia Dortmund schon lange nicht mehr: Keine Champions League, kein DFB-Pokal und auch keine Länderspiele. Das bedeutet, dass Jürgen Klopps Mannschaft das erste Mal seit Wochen wieder Zeit hat, sich zu regenerieren und sich auf die letzte Aufgabe des erfolgreichen Jahres 2013 vorzubereiten. Am Samstag wird Hertha BSC erwartet.

Diese Pause kommt den Spielern sicherlich entgegen, merkte man doch vor allem den Dauerbeanspruchten um Marco Reus und Robert Lewandowski deutlich die Verschleißerscheinungen der Hinrunde an. Gerade in den letzten Tagen ging die Mannschaft sichtlich auf dem Zahnfleisch, zu viele Spieler füllten Woche für Woche das Lazarett. Ilkay Gündogan machte nur ein Bundesligaspiel, Mats Hummels, Neven Subotic, Marcel Schmelzer, Sven Bender kamen derweil dazu. Allerdings war kaum ein Spieler im Kader von Verletzungen verschont geblieben.

Kräfteverschleiß hinterlässt Spuren

Die Verschleißerscheinungen machten sich in den vergangenen Spielen am schlimmsten im Torabschluss bemerkbar. Viel zu viele Großchancen ließen die Offensivspieler aus, die geistige Frische vor dem Tor fehlte und nicht wenige stellten ob der vielen vergebenen Chancen die Qualitätsfrage. Schließlich wurden wichtige Punkte in der Bundesliga liegen gelassen und auch in der Champions League wäre es beinahe in die Hose gegangen...

Grund genug für die Mannschaft, im letzten Bundesligaspiel des Jahres gegen Hertha BSC nach einer erholsamen Woche noch einmal alles raus zu hauen­. Zum einen, um die Fans glücklich ins Weihnachtsfest zu schicken, aber auch, um den Anschluss an die ersten beiden Plätze und Borussia Mönchengladbach auf Distanz zu halten. Doch was von der Mannschaft gefordert wird, gilt auch für die Fans.

Traditionell ist die Stimmung im letzten Heimspiel vor Weihnachten immer noch ein bisschen besser als sonst, nicht zuletzt, weil die Sonnenkinder bereits vor dem Spiel die Südtribüne mit ihrer Version von Jingle Bells zum Beben bringen. Diesen Schwung heißt es auch für die 90 Minuten mitzunehmen, um Hertha einen gesanglichen Orkan entgegen wehen zu lassen! Noch einmal alles geben für Borussia und sich so bei der Mannschaft für ein schönes Jahr 2013 bedanken!

Schwarzgelbe Grüße und frohe Weihnachten

Euer

Stefan Döring

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